Wichtiger Hinweis zur Atlasabgabe

Themengebiet(e): Abitur Kommentieren? »

Aus familiären Gründen werde ich heute erst gegen 20:00 Uhr in Dorfen zurück sein. D. h. ihr müsst eure Atlanten bitte in meinen Briefkasten einwerfen. Ich denke, das sollte kein allzu großes Problem darstellen. (Wer darüber hinaus noch dringende Fragen an mich hat, kann das via E-Mail gerne tun.)

Euch allen wünsche ich alles Gute und viel Glück und Erfolg für die morgige Prüfung!

Veröffentlicht von Gobelix

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Themengebiet(e): Klausuren 5 Kommentare »

Veröffentlicht von Gobelix

Die Erde hat Fieber - Der IPPC-Bericht (Teil 1)

Themengebiet(e): Unterricht - aktuell Kommentieren? »

Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) wurde 1988 von der World Meteorological Organisation (WMO) und dem United Nations Environment Programme (UNEP) eingesetzt, als die Möglichkeit einer globalen Klimaänderung deutlicher wurde. Im ersten Teil seines vierten Berichts, dessen Zusammenfassung am 2.2.2007 veröffentlicht wurde, stellt das IPCC folgende Änderungen im Klimasystem fest (wenn nicht anders gekennzeichnet, gelten die Änderungen für den Zeitraum 1906-2005):

  • Der Kohlendioxid-Gehalt der Luft ist seit 1750 um 35% gestiegen - von 280 auf 379 Teilchen pro Million im Jahr 2005. Der heutige Wert ist der größte seit 650.000 Jahren. 78% der Erhöhung gehen auf die Nutzung fossiler Brennstoffe zurück, 22% auf die Nutzung von Landflächen (z.B. Rodungen).
  • Andere wichtige Treibhausgase (z.B. Methan oder Lachgas) sind zusammen etwa halb so stark an der Erwärmung beteiligt wie der Anstieg des Kohlendioxids. Die Konzentration von Methan und Lachgas hat seit 1750 um 148 bzw. 18% zugenommen.
  • Die Erwärmung des Klimasystems ist ohne jeden Zweifel vorhanden. Die globale Oberflächentemperatur ist um 0,74 Grad gestiegen; elf der letzten zwölf Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen (Die Temperaturzunahme der letzten 50 Jahre ist doppelt so hoch wie die der letzten 100 Jahre).
  • Die Arktis hat sich doppelt so stark erwärmt wie im globalen Mittel.
  • Die Häufigkeit heftiger Niederschläge hat zugenommen.
  • Die schneebedeckte Fläche hat seit 1980 um etwa 5% abgenommen.
  • Die Gletscher schmelzen weltweit und lassen die Weltmeere derzeit um 0,8 mm pro Jahr zusätzlich steigen.
  • Das Meereis in der Arktis ist seit 1978 im Jahresmittel um 8% zurückgegangen und im Sommer um 22%.
  • Neben dem Meereis geht auch das Festlandeis in Grönland und der Antarktis zurück: Die Schmelze und Gletscherabbrüche tragen 0,4 mm pro Jahr zum Meeresspiegelanstieg bei.
  • Die Temperaturen in den oberen Schichten des Permafrostsbodens sind seit 1980 um 3 Grad gestiegen, die Fläche des saisonal gefrorenen Bodens hat seit 1900 um 7% abgenommen, im Frühling sogar um 15%.
  • Die Ozeane sind im globalen Mittel wärmer geworden, bis in Tiefen von 3000 Meter. Diese Erwärmung trägt durch die Ausdehnung des Wassers ebenfalls zum Anstieg des Meeresspiegels bei.
  • Der Meeresspiegel ist seit 1993 durchschnittlich um etwa 3 mm pro Jahr gestiegen, im 20. Jahrhundert um 17 cm. Mehr als die Hälfte davon geht auf die thermische Ausdehnung des Ozeans zurück, etwa 25% auf das Abschmelzen der Gebirgsgletscher und rund 15% durch das Abschmelzen der Eisschilde.
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    Veröffentlicht von Maria

Technik gegen Kilmawandel

Themengebiet(e): Unterricht - aktuell 1 Kommentar »

Neuesten Berichten zufolge, kann sich die Welttemperatur im Extremfall von heute 15 Grad Celsius Durchschnittstemperatur auf über 20 Grad Celsius im Jahr 2100 erhöhen. Das ausbalancierte Klima der Erde würde ins Chaos stürzen. Stürme, Trockenheiten und steigende Meeresspiegel wären die Folge.

Um die anthropogenen Einflüsse auf den Klimawandel zu verringern, bedarf es der Verminderung von Treibhausgasen, wie sie beispielsweise von Kohlekraftwerken ausgestoßen werden. Unter diese Treibhausgase fallen unter anderen das Kohlendioxid oder Methan. Wenn man diese Gase verhindern will, würde das einen Stopp für Autos, Flugzeuge und Schiffe bedeuten. Auch die Viehzucht und der Reisanbau, die für den Methanaustoß verantwortlich sind müssten ringestellt werden. Was ein eher unrealistisches Szenario darstellt.

Alle Experten sind sich jedoch einig, dass wir nur drei Möglichkeiten haben mit dem Klimawandel umzugehen. Weitermachen wie bisher, eine radikale Reduktion der Treibhausgase - oder wir schaffen für viel Geld eine neue technische Lösung.

Ich möchte nun zwei Pläne, die sich mit diesem Thema befassen kurz vorstellen.

1. Schwefelgas - Wolken:

Riesige Schwefelgas - Wolken sollen einen Teil des Lichts schlucken und so die Erde wieder abkühlen. Wenn Schwefelwasserstoff mit Sauerstoff aus der Luft in Kontakt Kommt, entstehen in einer chemischen Reaktion Wasser und Schwefeldioxid. Dies ist zwar giftig aber auch besonders stabil und hält sich so lange in der Atmosphäre. Die Schwefeldioxidmoleküle verklumpen miteinander und bilden so winzige Partikel. Es entsteht eine Art Staubwolke. Sie reflektiert einen Teil des Sonnenlichts ins All zurück, ein anderer Teil wird von der Wolke verschluckt. die Kosten eines solchen Projekts würden sich mit jährlich 25 bis 50 Milliarden Dollar noch im erträglichen Rahmen bewegen.

2. Sonnenschirm für die Erde

Der US - Astronom Roger Angel schlägt vor, einen 20 Millionen Tonnen schweren Sonnenschirm im All aufzuspannen. 20 Millionen Transportsatelliten sollen mit jeweils 800000 Filterschirmen an Bord ins All gebracht werden. Die Filterschirme sollen dann mit einem Ionenantrieb selbstständig an ihren Einsatzort reisen. 1.5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt sollen sie in Position gebracht werden (Anziehungskraft Erde = Anziehungskraft Sonne). Die hauchdünnen Filter werden vom Licht zwar durchstrahlt, es wird aber in alle Richtungen abgelenkt. Ein Tausende Kilometer großer Schirm soll damit bewirken, dass nur noch zehn Prozent des Sonnenlichts die Erde erreichen und diese sich so nicht weiter aufheizt. Die Kosten des Projekts werden jedoch auf mehrere Billionen Dollar veranschlagt.

Im Vergleich zu den 5.5 Billionen Dollar die der Kilmawandel allein in den nächsten Jahrzehnten weltweit vernichten soll, scheint diese Zahl doch weniger aberwitzig. Klar ist jedoch, dass beim Thema Klimaschutz alle Länder an einem Srang ziehen müssen und, dass besser Heute als morgen gehandlet werden muss.

Quelle: Welt der Wunder 03/07

Veröffentlicht von Sebastian

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