Die subpolare Zone und deren Vegetation
Themengebiet(e): Unterricht - aktuell Kommentieren? »Die subpolare Zone bildet den Übergang zwischen der polaren und der gemäßigten Zone. Diese Zone ist durch den halbjährlichen Wechsel von außertropischen Westwinden im Sommer und durch polare Ostwinde im Winter geprägt. Die Subpolargebiete werden durch kühle, kurze Sommer (6 bis 10° C mTwM) und kalten, langen (bis zu 8 Monaten andauernden)Wintern (mTkM unter -8° C) gekennzeichnet. Die Jahresmitteltemperatur liegt unter 0° C. Die Niederschläge sind ganzjährig niedrig, nur im Sommer etwas höher. Obwohl die Jahresniederschläge stets unter 300 mm/Jahr sind, herrschen humide Verhältnisse vor, da wegen der niedrigen Temperaturen die Evaporationsrate sehr gering ist. Ausnahmen bilden die Regionen Nordeuropas, die vom Golfstrom beeinflusst werden. In Island sind die Winter beispielsweise weniger kalt und die Niederschlagsmengen sind teilweise höher als 1000 mm/Jahr. Abbildung 1 zeigt ein typisches Walther-Lieth-Diagramm einer subpolaren Klimastation.
Abb. 1:

Veröffentlicht von Mona
