Der Natioanalpark Donau-Auen und die Lobau

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Wie es bereits im letzten Artikel zu lesen ist, haben wir während unserer Wien-Exkursion auch das Wiener Gebiet des Nationalparks Donau-Auen, nämlich die Lobau, gemeinsam mit einem Förster besichtigt.

Mein Beitrag stellt nun den Nationalpark, der vom Wasser der Donau und ihren Nebenarmen erhalten wird, genauer vor.

Größe und Lage:

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Der Nationalpark Donau-Auen ist ein sehr kleiner Nationalpark mit einer Länge von 38 km und einer maximalen Breite von 4 km (9300 ha Fläche). Der Nationalpark verläuft direkt an der Donau entlang, vor allem nördlich davon, und reicht von Wien bis an die Grenze der Slowakei. Er besteht zu 65% aus Auwald, 20% Gewässer und der restliche Anteil sind Flächen wie Wiesen oder Äcker.

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Die Lobau (siehe 2. Karte), der Wiener Teil des Nationalparks, hat eine Fläche von 2300 ha und ist somit der größte Teil der Donau-Auen. Sie liegt östlich von Wien und dient der Wiener Bevölkerung heute als Naherholungsraum.

Entwicklung zum Nationalpark:

Die Donau-Auen sind noch ein sehr junger Nationalpark, denn erst 1996 wurden sie dazu ernannt. Als in den 80er Jahren der geplante Bau eines Flusskraftwerkes große Proteste in der Bevölkerung hervorrief, konnte verhindert werden, dass der ohnehin schon durch Flusslaufregulierungen und Forstwirtschaft stark veränderte Naturhaushalt der Donau, ihrer Nebenflüsse und ihrer Auwälder noch weiter zerstört wurde. Mithilfe der Proteste konnte erreicht werden, dass schließlich aus dem bisherigen Naturschutzgebiet ein richtiger Nationalpark wurde.

Ziele und Aufgaben:

  • Schutz des Ökosystems

Da der Nationalpark eine sehr hohe Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren aufweist, sieht man es als dringende Aufgabe an, diese Arten samt ihrem Lebensraum zu schützen. Außerdem sollen keine Eingriffe gegen den Landschaftstyp vorgenommen werden, so dass der Nationalpark ein naturnahes und landschaftlich wertvolles Gebiet bleibt.

  • (Nah-)Erholungsgebiet für die Menschen

Das Gebiet der Auwälder soll der Bevölkerung als Erholungsraum sowie zur Bildung dienen. Gerade die Wiener Bevölkerung nutzt die Lobau gerne zur Naherholung. Beispielsweise nutzen im Sommer viele Besucher die Möglichkeit zum dort üblichen FKK-Baden in der Donau oder zum Picknicken auf den Wiesenflächen, die mit den Sitzbänken sehr einladend wirken.

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Das Forstamt der Stadt Wien versucht durch gezielte Besucherlenkung die Freizeitnutzung mit dem Naturschutz in Einklang zu bringen, jedoch kann dies nicht immer vollkommen gelingen. So werden die Erholungsflächen häufig von Jugendlichen für nächtliche Feiern missbraucht. Hierbei stören sie aber nicht nur die Tierwelt durch den Lärm, sondern hinterlassen meist auch viel Müll (Bierflaschen etc.), wie uns “unser” Förster berichtete.

Der geplante Lobautunnel:

Gerade zurzeit verursacht die Lobau wieder heftige Proteste und führt zur Bildung von Bürgerinitiativen, denn es besteht der Plan, die Lobau mit einer Autobahn zu untertunneln bzw. zu überqueren. Die gegnerischen Umweltaktivisten beklagen, dass der Autobahnbau die Ziele des langfristigen Schutzes und natürlichen Erhalts der Lobau nicht zulassen wird und protestieren zu diesem Zweck seit wenigen Wochen friedlich direkt vor Ort.

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Es bleibt zu hoffen, das auch dieses Mal die bürgerlichen Proteste einen weiteren Eingriff in das Gebiet der Donau-Auen verhindern können.

Quellen:

http://www.lobau.org/

http://www.donauauen.at/index.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Lobau#Der_Nationalpark_Donau-Auen

http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Donau-Auen

http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.l/l785000.htm

Veröffentlicht von Margit

Exkursion des Leistungskurses Geographie nach Wien

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Am Morgen des 25. Oktober machte sich unser Leistungskurs Geographie auf um Wien zu erobern. Nach einer entspannten Zugfahrt und einem kleinen Imbiss (übrigens die Lieblingsbeschäftigung des Lks und v.a. des Kursleiters) kamen wir dann endlich in unserer Pension “Adria” an. Uns blieb allerdings nicht sehr viel Zeit um auszuruhen, da es gleich mit dem straffen Programm losging.

Bei der ersten Führung “Wien auf den ersten Blick” erfuhren wir viel (vielleicht etwas zu viel?) über die Architektur des Stephansdoms und diverser anderer Kirchen und Bauten, wie die Hofburg und das Wiener Opernhaus. Doch ganz besonders interessierte uns natürlich das berühmte Wiener Barviertel “Bermudadreieck”, wo ein halbnackter Jamaicaner, der eifrig die blaue Tür einer Bar strich, besonders die Blicke der weiblichen Kursteilnehmer auf sich lenkte.

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Fast ganz ohne Pause gings dann auch schon weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit, dem Wiener Prater. Leider wirkte das Volksfest wie ausgestorben und wir schienen fast die Einzigen zu sein, die sich dafür interessierten. Nach einer Fahrt mit dem bekannten Wahrzeichen, dem Riesenrad, machten wir uns alle auf den Weg zum “Schweizer Haus” um dort die riesigen Schweinshax`n zu probieren. Doch nur wenige hatten wirklich den Mut eine ganze Hax`n zu bestellen. Danach konnte uns aber auch dieses üppige Essen nicht davon abhalten noch einige Fahrgeschäfte auszuprobieren (die teilweise viel Mut erforderten). Die anschließende Heimfahrt war ein Abenteuer, da sich unser Kursleiter, Herr Gobelix von einem Mc Flurry-Eis (nicht nur dieses eine Mal) vom Weg abbringen ließ und SSVAG (selten so viel Angst gehabt) hatte. Von diesem Zeitpunkt an war es Frau Grimms Aufgabe, Stadtpläne zu lesen und uns zum Ziel zu bringen.

Am nächsten Tag hieß es auch schon um 9 Uhr wieder bereit zu sein, um das moderne Wien zu erkunden. Bei dieser Führung besuchten wir zuerst die Gasometer. Damit bezeichnet man alte Gasbehälter, die früher zum größten Gaswerk Europas gehörten. Inzwischen wurden sie in Gebäude mit Wohnungen, Kinos, Geschäften, Fitnesscentern, Restaurants und einer Konzerthalle umgewandelt. Diese umgebauten Türme und vor allem das riesige “Schild” (in dem sich Wohnungen befinden, siehe Foto!) vor einem dieser Türme waren sehr beeindruckend. Wir erfuhren in der Führung außerdem, dass sich keines der Geschäfte in den Gasometern lange halten kann und vor allem junge Menschen und Familien nicht gerne dort hinziehen, da es ein ehemaliges Industriegebiet ist und nicht sehr viele kulturelle Angebote existieren.

Als nächstes fuhren wir zu neuen Donaucity, die vor allem aus riesigen Hochhäusern und Wohnblöcken besteht. Der Zweck dieser Gbäude ist sehr unterschiedlich. Zum einen soll die UNO-City mit ihren internationalen Kongresscentern die dritte UNO-Stadt der Welt werden, auf der anderen Seite soll die Donaucity auch Wohnfläche für junge Menschen und Familien bieten.

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Nach dieser interessanten, aber sehr frostigen Führung und einem kleinen Snack begaben wir uns zur wohl berühmtesten Sehenswürdigkeit, dem Schloß Schönbrunn. Zuerst stand eine Strudelbackvorführung auf dem Programm. Der sehr motivierte junge Bäcker mit einwandfreier englischer Aussprache machte uns klar, dass “Bos-kop apples” die besten wären und “if you have questions, call the strudel-hotline”. Desweiteren bekam ich dort mein eigenes Strudelbackdiplom, da ich es schaffte vor aller Augen den Teig vom Tuch aufs Backblech zu bringen und ihn mit heißer Butter zu bestreichen.

Nach dieser Vorführung genoßen wir eine “elektronische” Führung durch die Räume des Schlosses und einen lustigen Ausflug in den Irrgarten. Danach betätigten wir uns sportlich und bestiegen den hohen Berg mit der Gloriette, von wo aus wir eine tolle Aussicht genießen konnten.

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Auf den nächsten Programmpunkt freuten wir uns ganz besonders. Es ging zum Heurigen. Juchuuu! Wein und gutes Essen. Leider wurden unsere Erwartungen herb enttäuscht. Wir musste wegen des Nationalfeiertags schon um 22 Uhr das Lokal verlassen, aber das hielt uns nicht davon ab, doch noch Party zu machen. Somit begaben wir uns - natürlich auf großen Wunsch der Mädels - in die Bar mit dem Jamaicaner. Dort verbrachten wir tanzend bei Charts und Oldies den Abend bis ca. 3 Uhr morgens.

Nichtsdestotrotz blieb es tagsdarauf bei 9 Uhr als Startzeitpunkt des weiteren Programms. Unser ganzer Kurs freute sich sehr auf den ersten Programmpunkt, ein Besuch des Schokoladenmuseums der Konditorei Heindl mit anschließender Verköstigung. Die einleitende Filmvorführung wurde allerdings von einer telefonierenden Lehrkraft gestört und bei der anschließenden Führung konnten wir uns leider nicht gegen eine zahlenmäßig überlegene jüngere Schulklasse durchsetzen. Somit war das Beste an der Führung sicherlich die Mozartkugel, die jeder am Schluss kosten durfte.

Ohne großartige Pause ging es nun weiter zur Besichtigung der Donauauen,wo wir eine Führung von einem recht feschen jungen Förster genießen durften. Die anfänglichen Klagen wegen der 3-Stunden-Wanderung verstummten bald, da es wirklich interessant war. Wir lernten sehr viele neue Dinge kennen, z. B. wie man “a Füizbabbn” bekommt, und dass schöne Käfer in Monas Nähe nicht lange überleben.

Diese enormen Anstrengungen mussten natürlich belohnt werden. Deshalb begaben wir uns am Abend in die Traditionsgaststätte “Zum Figlmüller”. Die berühmten Schnitzel in Übergröße (über den Tellerrand hinaus) und der frische Sturm schmeckten allen sehr gut und einige beschloßen, danach noch einmal ins Wiener Nachtleben hinein zu schnuppern, was aber letztendlich nicht von großem Erfolg gekrönt war.

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Am letzten Tag wurde die geplante Museumstour zur Freude des Kurses gestrichen. Stattdessen besuchten (oder suchten) wir den “Wiener Naschmarkt”, wo wir sehr frische Fische, Fasane und allerlei exotische Früchte und Gewürze bewundern konnten. Anschließend erklommen wir den Stephansdom. Die Aussicht war aber leider nicht sehr brauschend. Zum Abschluss bekamen wir noch Freizeit bis zur Abfahrt, die einige von uns für einem Besuch im Café Sacher nutzten, andere wiederum zum Shoppen.

Damit endete nun auch leider unsere Kursfahrt und wir verabschiedeten uns von Wien. Wir genossen noch eine sehr lustige Zugfahrt mit Oden an die Mode und an den armen Käfer.

Veröffentlicht von Lisi

Von der gemalten Landschaft zum vermessenen Land

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Anlässlich unserer Führung durch die Ausstellung „Von der gemalten Landschaft zum vermessenen Land“ im Bayerischen Hauptstaatsarchiv, fasse ich hier die wesentlichen Themen, die uns anhand von zehn Beispielkarten in der Ausstellung vorgestellt wurden, zusammen.

Die Ausstellung zeigte die Entwicklung der Kartographie in Bayern vom Spätmittelalter bis hin zum 19. Jahrhundert.

Vor dem 15. Jahrhundert war es ausschließlich im Interesse der Verwaltung des Herzogtums bzw. Kurfürstentums Bayern einen groben Überblick über das Verwaltungsgebiet zu bekommen und so entstanden auf der Grundlage von mündlichen Überlieferungen erfahrener Männer erste Urkunden, die einzelne topographische Elemente und Grenzlinien aufzeigten. Ende des 15.Jahrhunderts wurden dann einfache Skizzen, die einzelne Flussläufe, Burgen oder Klöster darstellten, angefertigt um sich einen groben Umriss zu verschaffen. Genauere Reliefdarstellungen ergaben sich erst dann im 16.und 17.Jahrhundert anhand von anspruchsvollen Landschaftsgemälden, wie auch ein großes Gemälde des Grenzgebiets Deutschland-Österreich entlang des Inns in der Ausstellung zeigte.

Einer der ersten Landmesser in Bayern war Philipp Apian.1554 erteilte Herzog V. von Bayern Apian den Auftrag, Bayern kartographisch zu erfassen. Er fertigte dann nach siebenjähriger Landmessung aus verschiedensten Teilen Bayerns eine 5×5 Meter große Karte im Maßstab 1:45.000. Diese Karte diente als Grundlage für die „bairischen Landtafeln“ (siehe Bild), welche er aufgeteilt auf 24 Holzschnitte anfertigen ließ und deren Genauigkeit erst im 19.Jahrhundert übertroffen wurde.

So waren erste Schritte der Landvermessung getan und durch Kurfürst Maximilian IV. Joseph dem späteren König Max I., der 1801 das „Bureau Topographique“ gründete, wurde ein Projekt begonnen, welches eine genaue topographische Karte Bayern zum Ziel hatte.

Hierzu benötigte man allerdings eine lange gerade Basislinie, welche von München Oberföhring nach Aufkirchen aufgrund des geringen Höhenunterschieds entlang der Isar gelegt wurde und welche dann mithilfe der Triangulation aus der Mathematik zu genauen Berechnungen des bayrischen Landes genutzt wurde.

Die Vervielfältigung der Karten verlief anfangs noch über den Holzschnitt und den zum damaligen Zeitpunkt teuren Kupferstich. Doch als 1798 die Lithographie, eine relativ kostengünstige Art Karten mithilfe von großen Lithographiesteinen zu drucken, erfunden wurde, stand der Vervielfältigung der neuen Karten nichts mehr im Weg und so gewannen sie auch mehr Interesse bei der einfachen Bevölkerung.

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Quellen:

http://www.gda.bayern.de/ausstell/kartographie/index.htm

www.wikipedia.de

Eigene Mitschriften ;-)

Veröffentlicht von Xandi

Referatstermine

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Die Übersicht zur Referatsverteilung mitsamt den aktuellen Terminen kann nachfolgend im pdf-Format abgerufen werden.

referatsverteilung_13-1.pdf

Veröffentlicht von Gobelix

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