Exkursion des Leistungskurses Geographie nach Wien
Unterricht - aktuell November 22nd, 2006Am Morgen des 25. Oktober machte sich unser Leistungskurs Geographie auf um Wien zu erobern. Nach einer entspannten Zugfahrt und einem kleinen Imbiss (übrigens die Lieblingsbeschäftigung des Lks und v.a. des Kursleiters) kamen wir dann endlich in unserer Pension “Adria” an. Uns blieb allerdings nicht sehr viel Zeit um auszuruhen, da es gleich mit dem straffen Programm losging.
Bei der ersten Führung “Wien auf den ersten Blick” erfuhren wir viel (vielleicht etwas zu viel?) über die Architektur des Stephansdoms und diverser anderer Kirchen und Bauten, wie die Hofburg und das Wiener Opernhaus. Doch ganz besonders interessierte uns natürlich das berühmte Wiener Barviertel “Bermudadreieck”, wo ein halbnackter Jamaicaner, der eifrig die blaue Tür einer Bar strich, besonders die Blicke der weiblichen Kursteilnehmer auf sich lenkte.


Fast ganz ohne Pause gings dann auch schon weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit, dem Wiener Prater. Leider wirkte das Volksfest wie ausgestorben und wir schienen fast die Einzigen zu sein, die sich dafür interessierten. Nach einer Fahrt mit dem bekannten Wahrzeichen, dem Riesenrad, machten wir uns alle auf den Weg zum “Schweizer Haus” um dort die riesigen Schweinshax`n zu probieren. Doch nur wenige hatten wirklich den Mut eine ganze Hax`n zu bestellen. Danach konnte uns aber auch dieses üppige Essen nicht davon abhalten noch einige Fahrgeschäfte auszuprobieren (die teilweise viel Mut erforderten). Die anschließende Heimfahrt war ein Abenteuer, da sich unser Kursleiter, Herr Gobelix von einem Mc Flurry-Eis (nicht nur dieses eine Mal) vom Weg abbringen ließ und SSVAG (selten so viel Angst gehabt) hatte. Von diesem Zeitpunkt an war es Frau Grimms Aufgabe, Stadtpläne zu lesen und uns zum Ziel zu bringen.
Am nächsten Tag hieß es auch schon um 9 Uhr wieder bereit zu sein, um das moderne Wien zu erkunden. Bei dieser Führung besuchten wir zuerst die Gasometer. Damit bezeichnet man alte Gasbehälter, die früher zum größten Gaswerk Europas gehörten. Inzwischen wurden sie in Gebäude mit Wohnungen, Kinos, Geschäften, Fitnesscentern, Restaurants und einer Konzerthalle umgewandelt. Diese umgebauten Türme und vor allem das riesige “Schild” (in dem sich Wohnungen befinden, siehe Foto!) vor einem dieser Türme waren sehr beeindruckend. Wir erfuhren in der Führung außerdem, dass sich keines der Geschäfte in den Gasometern lange halten kann und vor allem junge Menschen und Familien nicht gerne dort hinziehen, da es ein ehemaliges Industriegebiet ist und nicht sehr viele kulturelle Angebote existieren.
Als nächstes fuhren wir zu neuen Donaucity, die vor allem aus riesigen Hochhäusern und Wohnblöcken besteht. Der Zweck dieser Gbäude ist sehr unterschiedlich. Zum einen soll die UNO-City mit ihren internationalen Kongresscentern die dritte UNO-Stadt der Welt werden, auf der anderen Seite soll die Donaucity auch Wohnfläche für junge Menschen und Familien bieten.


Nach dieser interessanten, aber sehr frostigen Führung und einem kleinen Snack begaben wir uns zur wohl berühmtesten Sehenswürdigkeit, dem Schloß Schönbrunn. Zuerst stand eine Strudelbackvorführung auf dem Programm. Der sehr motivierte junge Bäcker mit einwandfreier englischer Aussprache machte uns klar, dass “Bos-kop apples” die besten wären und “if you have questions, call the strudel-hotline”. Desweiteren bekam ich dort mein eigenes Strudelbackdiplom, da ich es schaffte vor aller Augen den Teig vom Tuch aufs Backblech zu bringen und ihn mit heißer Butter zu bestreichen.
Nach dieser Vorführung genoßen wir eine “elektronische” Führung durch die Räume des Schlosses und einen lustigen Ausflug in den Irrgarten. Danach betätigten wir uns sportlich und bestiegen den hohen Berg mit der Gloriette, von wo aus wir eine tolle Aussicht genießen konnten.


Auf den nächsten Programmpunkt freuten wir uns ganz besonders. Es ging zum Heurigen. Juchuuu! Wein und gutes Essen. Leider wurden unsere Erwartungen herb enttäuscht. Wir musste wegen des Nationalfeiertags schon um 22 Uhr das Lokal verlassen, aber das hielt uns nicht davon ab, doch noch Party zu machen. Somit begaben wir uns - natürlich auf großen Wunsch der Mädels - in die Bar mit dem Jamaicaner. Dort verbrachten wir tanzend bei Charts und Oldies den Abend bis ca. 3 Uhr morgens.
Nichtsdestotrotz blieb es tagsdarauf bei 9 Uhr als Startzeitpunkt des weiteren Programms. Unser ganzer Kurs freute sich sehr auf den ersten Programmpunkt, ein Besuch des Schokoladenmuseums der Konditorei Heindl mit anschließender Verköstigung. Die einleitende Filmvorführung wurde allerdings von einer telefonierenden Lehrkraft gestört und bei der anschließenden Führung konnten wir uns leider nicht gegen eine zahlenmäßig überlegene jüngere Schulklasse durchsetzen. Somit war das Beste an der Führung sicherlich die Mozartkugel, die jeder am Schluss kosten durfte.
Ohne großartige Pause ging es nun weiter zur Besichtigung der Donauauen,wo wir eine Führung von einem recht feschen jungen Förster genießen durften. Die anfänglichen Klagen wegen der 3-Stunden-Wanderung verstummten bald, da es wirklich interessant war. Wir lernten sehr viele neue Dinge kennen, z. B. wie man “a Füizbabbn” bekommt, und dass schöne Käfer in Monas Nähe nicht lange überleben.
Diese enormen Anstrengungen mussten natürlich belohnt werden. Deshalb begaben wir uns am Abend in die Traditionsgaststätte “Zum Figlmüller”. Die berühmten Schnitzel in Übergröße (über den Tellerrand hinaus) und der frische Sturm schmeckten allen sehr gut und einige beschloßen, danach noch einmal ins Wiener Nachtleben hinein zu schnuppern, was aber letztendlich nicht von großem Erfolg gekrönt war.
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Am letzten Tag wurde die geplante Museumstour zur Freude des Kurses gestrichen. Stattdessen besuchten (oder suchten) wir den “Wiener Naschmarkt”, wo wir sehr frische Fische, Fasane und allerlei exotische Früchte und Gewürze bewundern konnten. Anschließend erklommen wir den Stephansdom. Die Aussicht war aber leider nicht sehr brauschend. Zum Abschluss bekamen wir noch Freizeit bis zur Abfahrt, die einige von uns für einem Besuch im Café Sacher nutzten, andere wiederum zum Shoppen.
Damit endete nun auch leider unsere Kursfahrt und wir verabschiedeten uns von Wien. Wir genossen noch eine sehr lustige Zugfahrt mit Oden an die Mode und an den armen Käfer.
Veröffentlicht von Lisi

November 22nd, 2006 at 21:32
Die Lieblingsbeschäftigung is Essen?? Des darf man doch nicht so öffentlich machen!! Ach übrigens: Lisi, ich hoff du lässt uns noch mal an deinen Strudelbackkünsten teilhaben!! Oder soi ma d’ “strudel hotline” calln. ;-)
November 23rd, 2006 at 18:54
ja mei man muss ja mal die ganze Wahrheit schreiben! naja wenn ihrs riskieren wollt kann ich euch an meinen backkünsten teilhaben lassen, aber besser ihr callt die “strudl hotline”.