Archiv für das Themengebiet 'Geo-News'

Dienstag, 09. August 2005, gegen Abend - Geo-News

Wer das Wasser hat, hat die Macht

© Georg Steinmetz/Agentur Focus

Kann es gelingen, bis 2015 die Hälfte jener Milliarde Menschen zu versorgen, die kein sauberes Trinkwasser haben? Wird die Welt bis dahin lernen, nachhaltiger mit dem existenziellen Gut zu wirtschaften?

Antworten auf diese und weitere Fragen zur Zukunft des "Erdöls des 21. Jahrhunderts" kann man hier nachlesen.

Hungersnot in Nigeria, Swimmingpools in der Wüste - woran es den einen mangelt, wird anderenorts verschwendet.

Im Folgenden können die weiteren Artikel des ZEIT-Wissen Titelthemas (Ausgabe Nr. 32 vom 04.08.2005) abgerufen werden:

Quelle: www.zeit.de

veröffentlicht von A. Gohlke
Montag, 27. Juni 2005, gegen Abend - Geo-News, Fundstücke

Mondgestein

…für Steffi :-)
(Bezüglich deiner Nachfrage bin ich noch nicht weitergekommen, aber ich habe folgenden Beitrag im zeitwissen:log entdeckt.)

Für eine Hand voll Mondgestein

Von Klaus Kamolz

382 Kilogramm Gestein brachten sechs Apollo-Missionen offiziell von ihren Mondausflügen mit zur Erde. Um sie entbrannten alsbald heftige Begehrlichkeiten: Sie wurden von Geologen untersucht, als Staatsgeschenke verwendet, und von Nasa-Praktikanten – vorübergehend – entwendet.

Aber auch inoffiziell erreichten einige Gramm Mondstaub unseren Planeten, in den Ritzen von Kameras und den Falten von Astronautenanzügen. Sie sind heute wertvoller als Goldstaub.

Nun will die Nasa in ihrem „Project Dust“ alles über den Mondstaub in Erfahrung bringen: Denn Staub, sagt der Apollo-Veteran Jack Schmitt, ist „das größte Umweltproblem auf dem Mond“.

Weitere interessante Informationen findet man auf den Seiten des NATIONAL AIR AND SPACE MUSEUM in Smithsonian.

veröffentlicht von A. Gohlke
Samstag, 11. Juni 2005, Mittagszeit - Geo-News

Tauwetter im ewigen Eis

In der gestrigen Printausgabe der Süddeutschen Zeitung (Freitag, 10.06.2005) war unter der Rubrik "Wissen" zu lesen, wie der Klimawandel die weltweiten Permafrostgebiete bedroht, was das Aussehen der Erde dramatisch verändern könnte.
Dieser Artikel, der euch als Wiederholung bzw. Ausblick zum Referat "Alaska - the last frontier" dienen kann, ist (leider) nicht online verfügbar. Da ihr jedoch alle - begünstigt durch das Projekt "Schule&Zeitung" - im Besitz der Süddeutschen Zeitung seid, könnt ihr den Artikel problemlos ausfindig machen, lesen, ausschneiden und abheften.

veröffentlicht von A. Gohlke
Samstag, 11. Juni 2005, später Vormittag - Geo-News

Ein Planet, (zu) viele Menschen

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Die Süddeutsche Zeitung berichtete vor kurzem über den neuen Umweltatlas "One Planet Many People" (Ein Planet, viele Menschen), der Satellitenfotos aus vergangenen Jahrzehnten aktuellen gegenüberstellt und damit deutlich macht, wie dramatisch sich unser Planet in den letzten Jahrzehnten verändert hat.
Der Artikel ist nach wie vor in der Online-Ausgabe des Printmediums abrufbar. Dort findet sich auch eine kleine, aber dennoch beeindruckende Sammlung, der angesprochenen Satellitenfotos, von denen Pascal Peduzzi, ein Umweltwissenschaftler des UNEP (= Herausgeber), sagte: "Die Bilder sind so Respekt einflößend wie diejenigen des Tsunamis, obwohl die Veränderungen nicht von einem Tag zum anderen auftreten."

Quelle: Süddeutsche Zeitung

veröffentlicht von A. Gohlke
Montag, 30. Mai 2005, Schlafenszeit - Geo-News

Jugend forscht - Preisverleihung

Gestern wurden die besten Nachwuchswissenschaftler beim Finale von "Jugend forscht" geehrt. Bei Spiegel-Online war dazu zu lesen:

Der 17-jährige Markus Giftthaler aus Vilsbiburg in Bayern entwickelte einen Spektrographen, mit dem er in der Schulsternwarte die Geschwindigkeit von Sternen messen konnte, die Lichtjahre von der Erde entfernt sind. Damit siegte er in der Disziplin Geo- und Raumwissenschaften.

Die nachstehende Zusammenfassung des Forschungschwerpunktes des Gymnasiaten ist der Teilnehmerliste Bayern zum Wettbewerb "Jugend forscht" entnommen:

Astrospektroskopie
Mit dem Teleskop in den klaren Nachthimmel zu schauen, fasziniert nicht nur Astronomen: Im Okular erscheinen fremde Planeten, ferne Gestirne und zuweilen sogar Kometen mitsamt Schweif. Den Profis aber reicht das oft nicht. Sie zerlegen das eingefangene Licht mit einem Spektrographen, einer Art Prisma, in seine farblichen Bestandteile. Dieses Farbspektrum nämlich ist sozusagen der Fingerabdruck eines Sterns - es verrät den Fachleuten, ob es sich um einen großen oder kleinen, einen alten oder jungen Himmelskörper handelt. Markus Giftthaler hat seinen eigenen Spektrographen gebaut. Er verwendete dazu kein Prisma, sondern ein so genanntes Reflexionsgitter - ein Scheibchen, in das ein Laser Tausende von Linien eingraviert hat. Dieses Gitter kombinierte der Jungforscher mit einer Digitalkamera und dem Schulteleskop. Das Ergebnis: Mit seinem Spektrographen konnte Markus Giftthaler beobachten, wie sich zwei Doppelsterne im Sternbild Stier umeinander bewegen.

Wer mehr über den Wettbewerb "Jugend forscht" wissen möchte, klickt hier.

Quellen: Teilnehmerliste Jugend forscht – Bayern und Spiegel-Online

veröffentlicht von A. Gohlke
Freitag, 27. Mai 2005, nach dem Frühstück - Geo-News, Fundstücke

Die Karten des Daniel Dorling

Daniel Dorling, Geographie-Professor an der University of Leeds, ist der Meinung, dass "normale Karten die [wahren] Muster der menschlichen Lebenswelt verschleiern." Er und einige andere Geographen wollen diese Muster sichtbar machen und weichen deshalb vom festen (Karten-)Maßstab ab.
Sie verzerren Karten so, dass besispielsweise jeder Staat eine Größe proportional zur Zahl seiner Kinder bekommt (vgl. Abb.). Da werden China und Indien zu wahren Supermächten und riesige Länder wie Russland und Kanada schrumpfen auf ein Minimum:

kartentricks.jpg

Wer die meisten Kinder hat

Quellen: Daniel Dorling (1997): Mapping. Ways of Representing the World bzw. SZ-Wissen, Ausgabe Mai 2005, S. 36-39.

veröffentlicht von A. Gohlke
Mittwoch, 04. Mai 2005, nach dem Mittagsessen - Geo-News

Die kleinen Globalisierer

Sie forschen in Amerika, produzieren in Osteuropa, kooperieren in Asien. Deutsche Mittelständler investieren überall auf der Welt. Sie zeigen, dass Globalisierung auch zu Hause nützt.

Die Serie der ZEIT geht bereits in die vierte Runde. Die einzelnen Artikel können hier abgerufen werden. Prädikat: besonders lesenswert!

Quelle: Die ZEIT, verschiedene Autoren

veröffentlicht von A. Gohlke