Landnutzung in den mediterranen Subtropen
Die mediterranen Subtropen, auch winterfeuchte Subtropen genannt, liegen auf der Nord- und Südhalbkugel etwa zwischen 30° und 40° geographischer Breite. Die größte zusammenhängende Fläche liegt im Mittelmeerraum. Darüber hinaus gibt es noch Gebiete an der Südküste Australiens und in Nordafrika.
Mehrere Faktoren beeinflussen die Landnutzung in dieser Zone. Das Klima ist geprägt durch milde, feuchte Winter und heiße, trockene Sommermonate. Die mediterranen Böden sind trocken und rot bis rotbraun.
Unter diesen Voraussetzungen gibt es folgende vorherrschende Formen der Landnutzung:
- zunächst die Dauerkulturen (Sonderkulturen), wie Wein, Ölbäume, die Kennzeichen der mediterranen Subtropen sind, sowie Citrusfrüchte und andere Obstsorten,
- dann die Bewässerungskulturen, wie Feldgemüse aber auch Reis und Baumwolle,
- darüber hinaus winterlicher Regenfeldbau mit Weizen als Hauptanbaupflanze und anderen geeigneten Getreidesorten, wie zum Beispiel Gerste (im Sommer werden dort dann Sonnenblumen angebaut) und
- zuletzt Weidewirtschaft mit Rindern und Schafen (v. a. in Bergländern; traditionell in Form einer Transhumanz).
Problematisch für die Landnutzung in dieser Zone wirken sich v. a. Erosion und Dürre in den Sommermonaten aufgrund unregelmäßig fallender Niederschläge aus.
Quellen: Fortbildungseinheit Landschaftsökologie, Diercke Weltatlas
