Archiv für Februar 2006

Dienstag, 21. Februar 2006, nachmittags - Unterricht - aktuell, Hausaufgaben

Hausaufgabe für Freitag, 24.02.2006: WEBGEO

WEBGEO heißt Geographie online lernen!” Und das wollen wir tun.

Bis Freitag sollt ihr vier Basislernmodule dieses online verfügbaren Lernangebots bearbeiten. Der Zeitbedarf dieser Module beträgt jeweils maximal 5-25 Minuten.

Die Module sind dem Themengebiet “Klimatologie” entnommen und beziehen sich auf die Unterrichtsinhalte der vergangenen Stunde(n).

Modul: Solare Strahlung

Modul: Einfluss der Atmosphäre auf die solare Strahlung

Modul: Streuung der solaren Strahlung in der Atmosphäre

Modul: Absorption solarer Strahlung in der Atmosphäre

Weitere Module zur freiwilligen Bearbeitung:

Modul: Erde, Erdbahn, astronomoische Jahreszeiten

Modul: Sonnenhöchststände, Tageslängen etc.

Viel Erfolg!

veröffentlicht von A. Gohlke
Dienstag, 21. Februar 2006, nach dem Mittagsessen - Unterricht - aktuell

Landschaften der Erde: Mutter Erde

Im Rahmen des Erdkunde Leistungskurses sahen wir letzte Woche den Film “Landschaften der Erde: Mutter Erde - Agarlandschaften” von Jochen Richter. Unser Lehrer bezeichnete den Film als sehr “gehaltvoll”, wobei wir ihm nur zustimmen konnten. Die zehnteilige Dokumentationsreihe über die Landschaften der Erde gewann 2003 sogar den Bayerischen Fernsehpreis. Am 10.12.2005 ist der Film nachmittags im “Dritten” zu sehen gewesen. Man kann ihn auch als DVD von teletime oder beim Bayerischen Rundfunk bestellen.

Anbei zwei Word-Dokumente mit der Zusammenfassung des Films von Maxie und mir:

Film_1.doc Film_2.doc

Quellen: Richter, Jochen (2003): Landwirtschaften der Erde: Mutter Erde. Agrarlandschaften, DVD: teletime und BR

bzw. Bayerischer Rundfunk: Mit Qualität zum Erfolg. Online im Internet: URL: www.br-online.de

veröffentlicht von Melli
Freitag, 17. Februar 2006, früher Abend - Unterricht - aktuell

Von Kometen und Meteoriten…

In meinem folgenden Artikel möchte ich unsere letzte Erdkundestunde um ein paar interessante (?) astronomische Details ergänzen.

Was ist eigentlich ein Komet und wie hängen sie und die Meteoriten zusammen?

Ein Komet besteht aus Wasser, Eis und Gestein und bewegt sich genau wie die uns bekannten Planeten in elliptischen Bahnen um den Sonnenkörper, der in einem der beiden Brennpunkte der Ellipse steht. Der Kern des Kometen misst dabei in Sonnenähe einen Durchmesser von einigen Kilometern und erwärmt sich dort so stark, dass ein Teil der Materie an der Kometenoberfläche verdampft. Es bildet sich die Koma, eine Gas- und Staubhülle mit einem Durchmesser von 50000 bis 150000 Kilometern. Bei weiterer Annäherung bis auf zwei astronomische Einheiten (entspricht etwa 2· 1,496· 108 km) reißt der Sonnenwind, der aus Protonen und Elektronen besteht, Ionen (elektrisch geladene Teilchen) aus der Koma mit sich. Der dadurch entstandene Gasschweif wird auch als Ionenschweif bezeichnet und zeigt geradlinig von der Sonne weg. An den ungeladenen Staubteilchen wird Sonnenlicht reflektiert. Die Photonen (Sonnenlichtteilchen) übertragen dabei Impuls auf die Staubteilchen („Strahlungsdruck“). Die relativ langsamen Staubteilchen werden nun von der Koma weggetrieben und es entsteht zudem ein rückwärts gekrümmter Staubschweif. Aufgrund der großen Bahngeschwindigkeit und den stark exzentrischen Ellipsen ihrer Bahnen, halten sich Kometen nur kurzzeitig in unmittelbarer Sonnennähe auf. Somit wird der Schweif auch nur vorrübergehend ausgebildet.

Die Existenz eines Kometen ist allerdings nicht dauerhaft garantiert. Löst sich ein Komet auf, so verteilt sich seine Materie in der einstigen Kometenbahn und bildet dort einen Partikelstrom. Kreuzt dieser die Erdbahn, so wirkt es wie ein Bombardement kleinster Teilchen auf die Erdatmosphäre. Diese kosmischen Kleinkörper bezeichnet man als Meteoriten. Durch die Reibungswärme in der Atmosphäre verdampfen sie. Dabei wird Energie in Form von elektromagnetischer Strahlung (= Licht) frei. Dadurch erklärt sich die Leuchterscheinung eines Meteoriten beim Eintritt in die Erdatmosphäre, die man in der Fachsprache als Meteor, Bolid oder Feuerkugel bezeichnet.

Euch dürfte sie wohl besser unter dem Namen “Sternschnuppe” bekannt sein. Vielleicht denkt ja künftig der ein oder andere an die Informationen, wenn er die nächste Sternschnuppe sieht..Und wenn nicht, wünsch ich euch trotzdem, dass eure Wünsche in Erfüllung gehen.

Quelle: Grundkurs Astronomie 13/1

veröffentlicht von JuliaB
Montag, 13. Februar 2006, gegen Abend - Unterricht - aktuell

London, eine “Global City”

Der Begriff “Global City” wird im speziellen Sinne als weltwirtschaftliche Steuerungs- und Kontroll-Metropole, also im Sinne einer “funktionalen Weltstadt” verwendet. Diese neuartige Stadtbezeichnung kam Mitte der 1990er Jahre auf und weist folgende Kennzeichen auf:

  • hohe Einwohnerzahl von mehreren Millinonen (Millionenstadt);
  • Sitz von international bedeutenden Konzernen, die weltweit Handel betreiben; - Medien-, Kommunikations- und Kulturzentrum;
  • internationales Finanzzentrum (Banken, Versicherungen, Börsen);
  • sehr gut ausgebaute Infrastruktur (internationale Flughäfen, großer Hafen);
  • weltweiter Bekanntheitsgrad;

global cities
Als Beispiele für eine Global City kann man New York, Tokio, London oder auch Paris nennen. Wie auch in der Grafik zu erkennen ist, bilden diese Städte die Knotenpunkte im internationalen Handel.

London ist neben Paris die einzige Stadt in Europa von Weltgeltung, mit kontinuierlicher wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung. Diese wichtige internationale Stellung erlangte die britische Hauptstadt vor allem zu Zeiten des “British Empire”, oder durch die Entwicklung im 19. Jahrhundert zum Weltfinanzzentrum. Im Zentrum gliederten sich im Laufe des letzten Jahrhunderts nicht nur die wichtigsten globalen Bank-, Finanz- und Versicherungseinrichtungen an, sondern auch eine Vielzahl anderer Institutionen, die wichtige Kontakt-, Informations- und Managmentfunktionen für die Entwicklung Londons ausübten. Mit 30% des globalen Devisenhandel mit einem täglichen Umsatz von fast 500 Milliarden Dollar, ist London noch heute das Weltfinanzzentrum. Fast alle britischen Banken, nahezu 600 Auslandsbanken, viele Industriekonzerne, der Goldmarkt, die Rohstoff-Börse, das weltgrößte Diamanten-Kartell, die Aktienbörse, der Euro-Markt sowie die Regierung haben alle ihren Sitz in der Weltstadt London. Mehr als 700.000 Menschen sind in London im Finanzsektor beschäftigt. Die herausragenden Agglomerationsvorteile, wie der Sitz von internationalen Behörden, die Zentren der bildenden und darstellenden Kunst oder auch die beudeutende Stellung im Flugverkehr durch den internationale Flughafen “Heathrow” machen London zu einer der international bedeutensten global cities der Welt.

Quelle: Heineberg, Heinz (2001): Stadtgeographie, S.25f;

veröffentlicht von Fabi
Montag, 13. Februar 2006, früher Abend - Unterricht - aktuell

Die Altstadt Münchens

Ich hab mir die Altstadt Münchens ausgesucht , um euch ein bekanntes Beispiel der mitteleuropäischen Stadt bißchen näher zu bringen.

Die Altstadt ist umgeben vom Altstadtring. Sie dehnt sich im Osten bis zum Franz-Josef-Straußring, im Süden und Westen bis zum Isartor, Sendlinger Tor, Karlstor mit Karlsplatz und Maximilianplatz aus. In der Altstadt werden hauptsächlich die S- und U-Bahnen als Verkehrsmittel benutzt. Die Altsadt München ist größtenteils noch so erhalten geblieben, wie sie nach ihrer Entstehung war. Die “Siedlung München” entstand 1158 mit dem Sachsenherzog Heinrich dem Löwen. Viele alte Bauwerke, wie der “Alte Hof” sind noch in der Altstadt Münchens vorhanden. Die Altstadt ist also geprägt durch die mittelalterliche und darauf folgende städtebauliche Epoche. Im Zentrum der Altstadt befindet sich der Marienplatz, mit der Mariensäule als zentralem Punkt. Hier kreuzten sich einst die alten Handelsstraßen. Von diesem Punkt aus wurde ganz Bayern vermessen.

Mit der Zeit wurden neue Straßen und Bauten errichtet, um mit der Verstädterung mitzuhalten. Die Zeit und der jeweilige Stil der Epochen prägten neue Bauten und Straßen. Im 2. Weltkrieg wurde viel zerstört, beim Wiederaufbau dannach wurde darauf geachtet, die Stadtbild bestimmenden Bauwerke zu erhalten und die historisch gewachsene Stadtstruktur zu berücksichtigen.

Das Wahrzeichen Münchens ist die Frauenkirche und ihre beiden Türme in der Altstadt. Kirchen, Höfe, das Alte und das Neue Ratsthaus, die Feldherrnhalle und die Tore der ehemaligen Stadtbefestigung sind weitere Sehenswürdigkeiten, die die Altstadt anzubieten hat. Die bedeutendsten kulturellen Einrichtungen sind die Bayrische Staatsoper, das Bayrische Staatstheater und die städtische Münchner Kammerspiele. Die Altstadt ist auch Zentrum der Politik,der kommunalen wie der landespolitischen. Das Neue Ratshaus am Marienplatz mit seinem berümten Glockenspiel im Turm- Erker ist Sitz des Münchner Oberbürgermeisters und Versammlungsort des Stadtrats. Auch öffentliche und kirchliche Verwaltungen, Banken und Büros befinden sich in der Altstadt (CBD), wie zum Beispiel die Bayrische Staatsbank oder das Bayrische Kulturministerium. Die Haupteinkaufsstraßen von heute - zwischen Karlstor und Isartor - folgen aus den alten Handelstraßen.

Die Fläche der Altstadt beträgt 316 Hektar. In diesem Stadtbezirk wohnen heute ca. 18.000 Menschen. In der Altstadt dominieren Einzelhandel und Dienstleistungen, viele Bildungs- und Kultureinrichtungen. Die angebotene Fläche für Freizeit und Erholung in der Altstadt München beträgt 71 Hektar (mit beispielsweiße 10 Sportanlagen). as große Fremdenverkehrsaufkommen mit ca. 350 000 Gästen im Jahr 2003 ist auch beachtenswert.

Quelle: http://www.muenchen.de/print?depl=prod&oid=114195

veröffentlicht von Sener
Sonntag, 12. Februar 2006, Mittagszeit - Unterricht - aktuell

Stadtplanung

In unserer Stationenarbeit haben wir etwas über Raumplanung gelernt. Ein Teilaspekt der Raumplanung ist die Stadtplanung.

Bei der Stadtplanung wird die Stadt zuerst analysiert. Danach werden Planungskonzepte erarbeitet, bei denen alle relevanten Interessen abgewägt werden und die als Ziel die Konfliktminimierung haben. Durch die Stadtplanung soll eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung der Städte erzielt werden, die die sozialen, wirtschaftlichen und umweltschützenden Anforderungen miteinander in Einklang bringt. Eine menschenwürdige Umwelt soll gesichert und die natürlichen Lebensgrundlagen sollen geschützt und entwickelt werden. Bei der Städteplanung soll das Ortsbild baukulturell erhalten bleiben.
Für die Stadtplanung gibt es auch eine gesetzliche Grundlage, das Baugesetzbuch. In diesem Gesetzbuch wird zum Beispiel geregelt, wie verschiedene Pläne aufgestellt werden. Zwei wichtige Planwerke sind der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan.
Der Flächennutzungsplan umfasst das gesamte Stadt- oder Gemeindegebiet und bildet die Grundlage für detaillierte Pläne für Teile der Gemeinde. Die Verteilung von Wohn-, Gewerbe-, Frei- und Sonderflächen und die Lage der wichtigsten Straßen werden im Flächennutzungsplan niedergeschrieben. Ein Flächennutzungsplan wird aus dem Regionalplan entwickelt und gilt für cirka 15 Jahre.
Der Bebauungsplan wird für einzelne Teilbereiche der Gemeinde aufgestellt. In einem Bebauungsplan sind Aussagen über die Verteilung der Bodennutzungen und Grundstücksrechte enthalten. Bebauungspläne werden als Satzungen beschlossen und sind danach sofort rechtswirksam.
Die Stadtplanung beschäftigt sich aber auch mit anderen Aufgaben als der Bereitstellung von Wohn- und Gewerbeflächen. Sie kümmern sich um die „Schrumpfende Stadt“, den Stadtumbau und die „Sozialen Stadt“.
Die „Schrumpfende Stadt“ ist ein Phänomen krisenhafter Stadtentwicklung. Es entsteht durch Abwanderung und generellen Bevölkerungsrückgang, der durch ein Ungleichgewicht von Sterbe- und Geburtenrate entsteht. Die Stadtplanung muss sich hierbei mit den Problemen von immer dünner  besiedelten Gemeinden auseinandersetzten.
Beim Stadtumbau werden bestehende Stadtteile, die nicht mehr den Anforderungen der heutigen Gesellschaft entsprechen, neu geplant.
Die „Soziale Stadt“ ist ein Förderprogramm für Stadtteile, die einen großen Entwicklungsbedarf haben. Mit diesem Programm soll der sozialen und räumlichen Spaltung in einer Stadt entgegen gewirkt werden. Die betroffene Bevölkerung wird so weit wie möglich in die Gestaltung miteinbezogen.

Wie wir in unserer Stationenarbeit auch gesehen haben änderte sich die Stadtplanung im Laufe der Geschichte und wird sich auch weiterhin verändern. Das Aussehen einer Stadt hängt aber auch vom kulturellen Hintergrund eines Landes ab.

http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtplanung

veröffentlicht von Bettina
Sonntag, 12. Februar 2006, später Vormittag - Materialien

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veröffentlicht von A. Gohlke