Ist Entwicklungshilfe immer positiv?

In Fabians Referat haben wir Informationen über die Entwicklungshilfe Deutschlands für die Entwicklungshilfe erhalten und dabei auch gehört, dass sich diese Entwicklungshilfe ökologischen Aspekten verschrieben hat, wie beispielsweise der Erhaltung des Regenwaldes. Nun habe ich mir die Frage gestellt, ob Entwicklungshilfe auch wirklich immer positiv ist und ob diese auch ihren Zielen treu bleibt.

Bei meiner Suche stieß ich auf ein Beispiel, welches eben die ökologischen Ziele der deutschen Entwicklungshilfe fragwürdig erscheinen lässt:
In der Republik Kongo werden jährlich über 100.000 km³ Regenwald abgeholzt und zwar von der Firma CIB, die von der deutschen Entwicklungshilfe dafür 690.000 € erhält. Das BMZ rechtfertigt diese Subventionierung, die seit 2000 betrieben wird, damit, “eine nachhaltige, umweltschonende und sozialverträgliche Nutzung des Tropenwaldes im Kongobecken sicherzustellen”.
Seltsam nur, dass die Weltnaturschutzorganisation IUCN dem BMZ schon im Jahre 1997 ein Gutachten vorgelegt hat, das zeigt, dass CIB keine nachhaltige Forstwirtschaft betreibt. Wer sich nun zurecht über den Sinn dieser Aktion Gedanken macht, den wird das nächste Detail eventuell noch mehr verwirren: Die Genehmigung dieses Projektes wurde von der Parlamentarische Staatssekretärin des BMZ, Uschi Eid, unterzeichnet, welche ausgerechnet der Partei angehört, die sich einer ökologischen Lebensart und Politik verschrieben hat, Die Grünen…

Quelle: www.tierenzyklopaedie.de/news/200205/020523prw.html

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