Schokolaaaaade!!!!
Aufgrund eines nicht ganz so kompetent wirkenden Mitarbeiters der Wiener Schokoladenfabrik Confiserie Heindl, denke ich, dass einige Dinge bei unserer Führung untergegangen sind oder gerne überhört wurden. Ich habe daher einige recht interessante Fakten einer - wenn nicht sogar der - Schokofirma MILKA zusammengestellt.
Ungefähr 1400 Jahre bevor es die lila Milka Tafel gab, entdeckten die Eingeborenen Südamerikas den Kakao bzw. die Kakaobohne als Nahrungs- und Genussmittel; also noch lange bevor Philippe Suchard am 17. November 1825 die Eröffnung seiner eigenen Confiserie feierte und einen ersten Vorgeschmack auf hausgemachte Schokolade geben konnte. Doch bis dahin war es ein weiter Weg für die "süße Bohne".
Es waren Azteken, die im 12. Jahrhundert das Volk der Tolteken unterwarfen und deren Kakao-Kultur übernommen haben. "XOCOATL" nannten sie fortan das stärkende Getränk, welches sie durch Zugabe von Maismehl, Paprika, Pfeffer und Wasser zubereiteten. Kolumbus erfuhr bei seiner Landung 1502 im heutigen Nicaragua jedoch noch nichts vom Kakao.
Erst der Spanier Hernando Cortez interessierte sich bei seiner Eroberung des Aztekenreiches, zwischen 1519 und 1521, für diese edle Frucht und brachte sie schließlich nach Europa. Wenig begeistert von diesem für europäische Bräuche "unkultivierten" Geschmack des göttlichen Azteken-Getränks, stieß ein findiger Koch auf die Möglichkeit, den Kakao durch Zugabe von Wasser sowie Honig oder Rohrzucker zu einem wohlschmeckenden "Schokoladentrunk" zu mischen.
Die "Chocolata" war geboren! Sie entwickelte sich innerhalb von kürzester Zeit zu einem kulinarischen Genuss der vornehmsten Fürstenhöfe Europas und galt als den adeligen Kreisen vorbehalten. Erst Mitte des 18. Jahrhunderts wurde diese angeboten und so der breiten Bevölkerung zugänglich gemacht.
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