Wien-Exkursion Sep./Okt. 2005
Servas, baba… und herzlich willkommen!!!
Der Leistungskurs des Dorfener Gymis hatte zu Beginn des diesjährigen Schuljahres nochmal was ganz Besonderes vor und gönnte sich ganze vier Tage in der österreichischen Hauptstadt Wien.
16 junge Leute und zwei Lehrer machten sich pünktlich Mittwoch früh auf den Weg und mussten nach fünf Stunden Zugfahrt auch gleich den ersten Stadtrundgang absolvieren…"zur Orientierung", wie es hieß
.
Tja, dieser Orientierungsgang brachte sowohl Schülern als auch Lehrern nicht viel, denn wie wir die nächsten Tage bemerkten, hatte Herr Gohlke als unser Erdkundelehrer wohl die geringste Ahnung, welche U-Bahn denn am günstigsten wär
. So wurden oft einige Runden umsonst gedreht…!
Anlässlich einer "Exkursion/Studienfahrt" war das Programm der wenigen Tage natürlich sehr groß:
Begonnen hatte es mit einem Rundgang auf dem berühmten Wiener Prater, auf dem wir nicht nur Riesenrad fahren "sollten", sondern auch die übrigen Dinge ausprobieren durften. Sehr amüsant, das Glaslabyrinth… An dieser Stelle nochmal *heileheile* kleine Julie, schon blöd, wenn man die Glaswände übersieht
.
Schon am nächsten Tag stand uns einiges mehr bevor: Mit Schirm und Cam bewaffnet machten wir uns auf den Weg zum Schloss Schönbrunn, bekamen eine wahnsinnig interessante Führung und schlugen uns durch den Irrgarten, bis wir schließlich völlig durchnässt doch noch im Kaffeehaus landeten. Danach ging es weiter in die "Heindl Schokoladenfabrik" wo uns ein "allwissender" Vertreter versucht hat klar zu machen, dass Hamburg doch in Bayern liegt (!) und der berühmteste Schoki-Hersteller mit Sicherheit "miiindestens" 1000 Nikoläuse im Jahr herstellt (Oh Gott, die ess ich ja schon fast allein
).
Nach dem etwas stressigen Tag ging es abends dann in ein typisch Wienerisches Lokal, ein sog. Heurigen Lokal… All zu viel kann ich dazu gar nicht sagen, da muss man einfach dabei gewesen sein, es war von der Stimmung her unübertrefflich, dank unseres Gitarrenspielers A. Gohlke.
Trotz wenig Schlaf gings Tags darauf um 09.00 Uhr ab ins unterirdische Wien, eine Führung durch alte Keller und Gewölbe; sehr interssant, aber nicht jedermanns Sache
.
In weiser Voraussicht bepackt mit mindestens fünf Wurstsemmeln, machte sich der Lk dann auf den Weg zu DEM Ereignis der Exkursion, der 2,5-stündigen Wanderung durch die Donauauen. Wirklich ganz hübsch, aber nach ‘ner halben Stunde Grün wirds halt einfach nicht grüner, sondern bleibt grün
.
Und schon war es so soweit, der letzte Abend war gekommen und der sollte natürlich was besonderes werden… Allderings war jeder sooo fertig, dass es nur 5 Leute schafften, wenigstens einmal das Wiener Nachtleben zu erkunden und da gings schnurstracks in den "Volksgarten". Ist nur zu empfehlen, super Location, aber die Preise - hust - sind etwas teuer (oder wer zahlt schon gern 10,50 € für ‘n halbes Glas Wodka Bull)… Der Rest des Kurses, der nicht mehr allzu fit war, gönnte sich ein letztes Mal ein original Wiener Schnitzel, das der Größe nach mit einer Riesenpizza zu vergleichen war. Boahhh!
Neeein, Wien hatte natürlich nicht nur besondere Gebäude zu bieten, am letzten Tag musste es einfach sein: Shoppen! Aber wie(n)…!!!
