Archiv für September 2005

Sonntag, 25. September 2005, später Abend - Unterricht - aktuell

Wien-Exkursion - aktuelle Infos

Informationen zum Zugtransfer:

Hinfahrt:

  • Dorfen ab 08:54 Uhr (für Schüler aus Isen: Bus ab 08:36 Uhr)
  • Mühldorf an 09:17 Uhr; ab 09:43 Uhr
  • Salzburg an 10:49 Uhr; ab 11:04 Uhr
  • Wien an 14:05 Uhr

Rückfahrt:

  • Wien ab 16:00 Uhr
  • Salzburg an 18:57 Uhr, ab 19:12 Uhr
  • Mühldorf an 20:14 Uhr; ab 20:30 Uhr
  • Dorfen an 20:52 Uhr
  • Vielen Dank für die Daten, Melanie!

veröffentlicht von A. Gohlke
Sonntag, 25. September 2005, nachmittags - Unterricht - aktuell

Entwicklungsland Afghanistan

Nicht nur in Deutschland wurde am 18. September gewählt, sondern auch in Afghanistan fand zum ersten Mal in der Geschichte des Landes eine freie Parlamentswahl statt. Das ist ein weiterer Schritt in diesem extrem armen Land, der den noch jungen Frieden sichern soll.

Auch wenn der Krieg jetzt beendet ist, bleibt Afghanistan weiterhin ein Entwicklungsland. Man kann es zu den sog. Gewalt- bzw. Kriegsökonomien zählen.

Afghanistan ist geprägt vom Krieg und von den bürgerkriegsähnlichen Konflikten, die dort bis vor kurzem vorherrschten. Doch auch jetzt, nach dem Beginn des Friedens, sind große Teile des Landes unter Kontrolle konkurrierender, schwer bewaffneter und kampfbereiter Stammesfürsten, sogenannter Warlords. Sie sind die eigentlich Regierenden in den Provinzen, denn der Einfluss der Regierung beschränkt sich nur auf die Hauptstadt Kabul.

Die vielen bürgerkriegsähnlichen Konflikte führten außerdem zu erheblichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen.

Es herrscht eine hohe Arbeitslosenquote vor, die Analphabetenrate liegt bei über 60 Prozent und die infrastrukturellen Verhältnisse sind katastrophal, insbesondere die Strom- und Wasserversorgung.

80 Prozent der Beschäftigten sind im primären Sektor tätig, wobei man Landwirtschaft mit Opiumanbau gleichsetzen kann. 60 Prozent des erwirtschafteten BIP kommen aus dem Drogenanbau, denn Afghanistan deckt ca. 90 Prozent des in der westlichen Welt konsumierten Heroins und Opiums ab.

Daraus resultierend sind Korruption und internationale Schattenwirtschaft in Afghanistan stark verbreitet.

Die Wahlen sind jedoch ein weiterer Schritt in die Zukunft, von der man sich Stabilität sowie bessere wirtschaftliche und gesellschaftliche Verhältnisse erhofft.

Quellen: www.weltpolitik.net; www.zeit.de

veröffentlicht von Dominik
Freitag, 23. September 2005, nachmittags - Unterricht - aktuell

Ampel - Schwampel - Hampeleien

Wer wird Deutschland künftig regieren? Jamaika, Ampel oder doch Große Koalition? Und dann ist da noch die Frage nach dem/der BundeskanzlerIn. Wenn das uns Erstwählern nicht zu Kopf steigen soll…

Eine sogenannte Ampelkoalition aus SPD, FDP und den Grünen hätte 334 Parlamentssitze und wäre auf Bundesebene ein Novum, existierte jedoch in den Länderparlamenten bereits in Brandenburg und Bremen. Allerdings ist die Ampel sehr unwahrscheinlich, da die FDP eine Ampel klar ausschließt, aber für eine Schwampel plädiert.

CDU/CSU, FDP und die Grünen als Jamaika-Koalition, auch Schwampel genannt, kämen auf 337 Parlamentssitze und besteht bis jetzt nur auf kommunalpolitischer Ebene in der Rheinland-Pfalz. Doch auch diese Koalition hat wahrscheinlich keine Zukunft, nachdem die Sondierungsgespräche zwischen der Union und den Grünen gescheitert sind.

Am wahrscheinlichsten ist die Große Koalition zwischen SPD und CDU/CSU, die damit 447 Mandate hätten – über zwei Drittel der Parlamentssitze – und in den Jahren 1966 bis 1969 unter Kurt Georg Kiesinger (CDU) bereits existierte. Kritiker weisen jedoch auf die Notwendigkeit einer starken Opposition hin, die dann fehlen würde, sowie die bislang ungeklärte Beantwortung der Kanzlerfrage.

Diese beantwortet der Bundestag, indem er den Bundeskanzler auf Vorschlag des Bundespräsidenten wählt. Erhält dieser Kandidat im ersten Wahlgang keine Mehrheit, kann das Parlament eigene Kandidaten benennen. Sollte auch unter diesen nach zwei Wochen keiner eine absolute Mehrheit erzielen, findet ein weiterer Wahlgang mit zusätzlichen Kandidaten statt. Wird nun einer mit einer absoluten Mehrheit gewählt, ernennt ihn Bundespräsident Köhler. Falls nur eine relative Mehrheit zu Stande kommt, entscheidet Köhler über die Ernennung eines Kanzlers oder die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen.

Hoffentlich konnte etwas Klarheit nach diesem komplizierten Wahlergebnis geschafft werden.

Quellen: http://www.netzeitung.de; http://www.bpb.de

veröffentlicht von Melli
Freitag, 23. September 2005, Schlafenszeit - Unterricht - aktuell, Hausaufgaben

Räumliche Disparitäten per Mausklick

Das interaktive Computerprogramm zur Strukturdatenanalyse für Industrie- und Entwicklungsländer von D. Klaus macht die Erarbeitung vieler Beziehungen und Vernetzungen zwischen entwicklungspolitisch relevanten Parametern weitgehend ohne computertechnische Vorkenntnisse möglich.

So lassen sich beispielsweise die Merkmale der Unterentwicklung sowie deren räumliches Auftreten durch die Bearbeitung verschiedener Parameter erarbeiten. Räumliche Disparitäten können in Form von Diagrammen dargestellt und sichtbar gemacht werden. Dies ermöglicht eine Klassifizierung der Länder nach Entwicklungsstufen.

[Download-Link des Computerprogramms]

[Link zur Installationsanleitung]

Quelle: geographie heute, H. 213

veröffentlicht von A. Gohlke
Mittwoch, 21. September 2005, nach dem Mittagsessen - Unterricht - aktuell, Facharbeit

Facharbeitsgespräche 13/1 - Teil 4

Der vierte Besprechungszeitraum zur Facharbeit erstreckt sich vom 10.-14. Oktober.
Vorzuweisen sind dabei

  • eine detaillierte Gliederung und
  • ein Formulierungsentwurf zur Einleitung.

Terminübersicht:

Montag, 10.10.2005:

  • 6. Unterrichtsstunde: Tobias, Dominik

Dienstag, 11.10.2005:

  • 7. Unterrichtsstunde: Michael, Fabian

Mittwoch, 12.10.2005:

  • 7. Unterrichtsstunde: Maxie, Bettina

Donnerstag, 13.10.2005:

  • 8. Unterrichtsstunde: Anja, Bruno

Freitag, 14.10.2005:

  • 3. Unterrichtsstunde: David (unter Vorbehalt!)
  • 4. Unterrichtsstunde: Julia, Wolfgang
veröffentlicht von A. Gohlke
Montag, 05. September 2005, gegen Abend - Geo-TV

Fernsehtipps (06.-16. September 2005)

Das aktuelle geoagraphische Fernsehprogramm erscheint nun nach der Sommerpause wieder regelmäßig.

Dienstag, 06.09.2005:

  • Rauma, Finnland Holzstadt am Meer: 3sat, 15:30 Uhr
  • Wildnis Mississippi - Leben am großen Fluss: W3, 20:15 Ur

Mittwoch, 07.09.2005:

  • Familienpolitik und Geburtenraten - Italien und Frankreich: DLR (Radio!), 18:05 Uhr

Donnerstag, 08.09.2005:

  • Ausgerechnet Bananen. Der Wettlauf um die Powerfrucht: N3, 15:15 Uhr
  • Urwälder im hohen Norden: ARD, 16:15 Uhr

Freitag, 09.09.2005:

  • hitec Asien: Korea: 3sat, 15:30 Uhr
  • Von Sankt Petersburg nach Wolgograd: 3sat, 20:15 Uhr
  • Norwegen - Natur zwischen Fjord und Fjell: H3, 20:15 Uhr

Samstag, 10. 09.2005:

  • Im Auge des Hurrikans - Wie Todesstürme entstehen: N24, 17:15 Uhr

Sonntag, 11.09.2005:

  • Israels Hoffnung: Technologische Wege aus der Wüste: 3sat, 16:00 Uhr
  • Der Kontinent - Die Geburt Europas: ZDF, 19:30 Uhr

Montag, 12.09.2005:

  • Im Auge des Sturms (1/2): Die Wut des Hurrikans: Arte, 14:00 Uhr
  • Shanghai - Die Megastadt im Reich der Mitte: N24, 16:20 Uhr
  • Weniger Sonne - was nun? Klima: SF 1, 22:20 Uhr

Dienstag, 13.09.2005:

  • Die Welt der Tropen - Leben im Überfluss: W3, 15:00 Uhr
  • Unser blauer Planet (5) Meer im Wechsel der Jahreszeiten: H3, 17:15 Uhr

Mittwoch, 14.09.2005:

  • Das größte Windkraftwerk der Welt: N24, 16:20 Uhr
  • Lettland – Wildnis zwischen Russland und Riga: N3, 20:15 Uhr

Donnerstag, 15.09.2005:

  • Wattenmeer - Leben zwischen Ebbe und Flut: W3, 15:00 Uhr
  • Bergbauern in den Schweizer Alpen: N3, 20:15 Uhr
  • Das Mega-Erdbeben – Szenario einer Katastrophe: VOX, 23:05 Uhr

Freitag, 16.09.2005:

  • Frankreich - Dampfwolken zwischen Rhóne und Isére: MDR, 16:30 Uhr
  • Wunderwelt der Höhlen - In den Westkarpaten: H3, 20:15 Uhr
veröffentlicht von A. Gohlke
Freitag, 02. September 2005, nachmittags - Geo-News

Die Erde von oben


Autobahnkreuz im Süden von Los Angeles

Mit "Google Earth", einer in der Basisversion kostenlosen Software der Google Inc. zur Darstellung eines virtuellen Globus, wird das Betrachten von Satelliten- und Luftbildaufnahmen am PC zum "Volkssport". Das Bildmaterial von Google Earth wurde aus den Daten der sog. Keyhole-Satelliten aufgebaut. Die Software erlaubt neben einer Suchfunktion und der Auswahl versch. Kartenschichten eine einfache Navigation auf dem Globus. Erweiterte Programmfunktionen lässt sich das Unternehmen Google durch den Vertrieb seiner kostenpflichtigen Versionen "Google Earth Plus" bzw. "Google Earth Pro" bezahlen.
[Download-Link "Google Earth"]

Auch die von der NASA kostenfrei bereitgestellte Software "World Wind" präsentiert Satellitenaufnahmen der Erde. Sie kann Satelliten- und Luftbilder unterschiedlicher Auflösung mit Geodaten überlagern und auf einem digitalem Höhenmodell der Erde darstellen.
Nutzungsvoraussetzungen auf dem heimischen PC:
Neben dem Grundpaket "NASA World Wind" sollten eine DSL-Verbindung, ausreichend Festplatten-Speicher und eine 3D-Grafikkarte vorhanden sein, um die Software mit dem vollen Funktionsumfang einsetzen zu können.
[Download-Link "NASA World Wind"]

Zu guter Letzt sei hier noch auf das 3D-Astronomieprogramm "Celestia" verwiesen. Für alle, die eine virtuelle Raumfahrt unternehmen und zu fernen Galaxien, Sternen oder Planeten vordringen wollen, ist diese kostenfreie Open-Source-Software bestens geeignet.
[Download-Link "Celestia"]

(Nachtrag: Unter der Überschrift “Google Earth vs. Nasa World Wind” bietet www.netzwelt.de einen lesenswerten Vergleichstest an.)

Bildquelle: www.roell.net

veröffentlicht von A. Gohlke