Klimakontraste in Asien

Seit etwa Anfang Juni ist in China wieder die Regenzeit angebrochen, was schwere Überschwemmungen in weiten Regionen des Landes mit sich gebracht hat und noch bringen wird. Bis jetzt hat es am schlimmsten die Region Guangxi an der Südküste des Landes erwischt. Ein großer Teil der Bevölkerung sprach von den heftigsten Überschwemmungen der Region seit 100 Jahren.
Seit Beginn der Regenzeit, vor gut einem Monat, haben schon etliche Menschen ihr Leben verloren, jedoch eine weit aus größere Zahl von mehreren 100.000 verloren durch die Flut ihr Zuhause und stehen nun vor dem Nichts. Andere betroffene Regionen wurden von der Außenwelt abgeschnitten und können nur noch durch Einsatz von Hubschraubern mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln versorgt werden.

Ein Kontrast zu dem überschwemmten Süden Chinas liefert die stark ausgeprägte Hitzeperiode im Norden des Landes. In der Hauptstadt Peking zeigte das Thermometer teilweise über 40 Grad an. Die Regierung hofft nun, dass sich die kritische Situation im Norden durch den Einfluss des Monsun auf natürliche Weise stabilisieren wird.

Quellen: www.spiegel.de/panorama; www.faz.net

Schreiben Sie eine Antwort