Chinas Geschichte
Da wir uns im Unterricht bisher noch nicht bzw. noch kaum mit Chinas Geschichte auseinender gesetzt haben, möchte ich hier einen groben Überblick geben.
Die ersten Anfänge des chinesischen Reiches sind auf das 18. Jahrhundert v. Chr. zurückzuführen und 800 Jahre später herschte die Zhou Dynastie rund 800 Jahre, also bis etwas 200 v. Chr.
Diese Zeit war zwar von politischen Divergenzen geprägt, jedoch war sie auch mit bekannten Persönlichkeiten wie Konfuzius und Laotse kulturgeschichtlich äußerst prägend.
Im Jahre 221 v. Chr. einigte sich das Land unter der Qin-Dynastie, von der sich auch der Name China ableitet, und das Land blieb auch in der darauffolgenden Han-Dynastie geeint, aber nach deren Regentschaft zerfiel China in mehrere Teile, die partiell fremdbeherscht wurden.
Etwa 700 Jahre später wurde das Land unter der Sui-Dynastie wieder vereint und erlebte in der darauffolgenden Tang Zeit eine außenpolitische Öffnung und eine kulturelle Blüte. Unter den Song Kaisern verlor das Land nichts von seiner kulturellen Blüte, allerdings wurde die außenpolitische Lage immer instabiler, was schließlich zum Verlust des nördlichen Teils des Reiches führte.
Nach etwa 100 Jahren mongolischer Fremdherrschaft (1279-1368) unter der Yuan-Dynastie, schüttelte die chinesische Ming-Dynastie die Fremdherrschaft für etwa 300 Jahre ab, jedoch wurde China unter der Qing-Dynastie bis 1911 wieder fremdbestimmt.
1912 wurde jene Dynastie gestürzt und der erste chinesische Präsident Yuan Shikai eingesetzt.
Im Jahr 1927 erobern Nationalisten Peking und lösen damit einen fast 22 Jahre dauernden Bürgerkrieg zwischen Nationalisten und Kommunisten aus, den schließlich die Kommunisten unter Mao im Jahr 1949 gewannen und daraufhin die Volksrepublik China ausriefen.
Die "Mao-Ära" dauerte bis 1976, und in der darauffolgenden Zeit wurden diverse Reformen unter z. T. schweren Auseinandersetungen durchgeführt.
Nach dem Studentenaufstand 1989 wurden die reformfreundlichen Politiker jedoch geschwächt. Ende der 90er Jahre wurden Hongkong und Macau wieder chinesisch.
Quelle: www.auswaertiges-amt.de
