Archiv für Dienstag, 5. Juli 2005

Dienstag, 05. Juli 2005, Schlafenszeit - Unterricht - aktuell

Wird die Welt chinesisch?

Zwischen Angst und Schwärmerei

Da ist einerseits die Furcht vor den Facharbeitern, die für einen halben Euro pro Stunde Qualitätsarbeit leisten. Da ist andererseits die Begeisterung für die größte Nation der Erde, in der jeder flexibel ist und mehr als neunzig Prozent von sich sagen, sie blickten optimistisch in die Zukunft.
Beides, die übertriebene Angst und die distanzlose Schwärmerei, verschleiern den Blick auf die realen Herausforderungen. Längst ist China mehr als eine Werkbank der Welt, das Land wird zur Innovationsquelle. Weder soziale Not noch politische Diktatur sind damit vergessen. Doch sowohl als Idee wie auch als reale Kraft verändert China die Welt, in der wir arbeiten, studieren, konsumieren.

Von Uwe Jean Heuser. In: Die ZEIT, Nr. 25, 2005, S. 21.

Wir wollen in den kommenden Unterrichtsstunden ein möglichst unverschleiertes Bild Chinas gewinnen.
Dazu dient uns nicht zuletzt die aktuelle ZEITreihe über den "asiatischen Riesen", die vor einigen Wochen u. a. mit den Artikeln "Wird die Welt chinesisch?", "Müntefering soll mal herkommen" und "Alle Macht geht vom Forscher aus" gestartet wurde.

Darüber hinaus stellen ältere ZEITartikel zum Thema Wirtschaftsmacht China ebenfalls sehr lohnenswerte Lesestoffe dar:

veröffentlicht von A. Gohlke