Landwirtschaft in Litauen
Wie David uns bereits letzte Woche in seinem Referat erklärte, sind die drei baltischen Staaten (augenscheinlich) bereit für die EU.
Was einem jedoch auffällt, ist die hohe Beschäftigtenrate in Litauen in der Landwirtschaft. Mit rund 17% ist der Wert ca. fünfmal so hoch wie der Durchschnittswert der "alten" EU-Länder. Besonders wichtig ist dabei die Viehwirtschaft, d. h. die Haltung von Milchvieh, die Rindermast, die Schweinezucht aber auch die traditionelle Pferdezucht.
Durch die Nähe zur Ostsee ist auch der Fischfang in Litauen zu einem wichtigen Teil der Landwirtschaft geworden. Die Hauptanbauprodukte Litauens sind Futterpflanzen, Getreide, Kartoffeln und Gemüse.
Wie wir bereits im Referat erfuhren, sind die Lohnkosten ziemlich gering und auch die Pachtpreise in Litauen sehr niedrig, was deutschen Landwirten oftmals Sorgen bereitet, weil sie Angst haben, dass sich dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit im eigenen Land verschlechtern könnte.
Aber auch für die Bauern in den baltischen Staaten stellen billige Pachtpreise eine Gefahr dar, weil sich bereits einige Landwirte aus dem Westen in Litauen niedergelassen haben und Großbetriebe gegründet haben, mit denen die Kleinbauern Litauens und die anderen zwei baltischen Staaten nicht konkurrieren können.
Wichtig für das Baltikum ist nun die Entwicklung des tertiären Sektors und die Senkung der Arbeitslosenquote, die teilweise noch bei rund 11% liegt.
Quelle: br-online.de
