Archiv für Juni 2005

Dienstag, 21. Juni 2005, früher Abend - Unterricht - aktuell

Die nordamerikanische Stadt

In Ergänzung zu Fabians Referat, das am Freitag, dem 17.6.05, stattfand, will ich hier noch einmal einige Fakten zum Thema "Nordamerikanische Stadt" zusammenfassen und im Gesamten betrachten.

Im Gegensatz zur traditionellen europäischen Stadt fehlt der nordamerikanischen Stadt der historische Hintergrund. Viele Städte sind relativ jung und man sucht vergeblich nach alten Stadtmauern, historischen Marktplätzen oder Residenzen. Selten sind nordamerikanische Städte um einen Mittelpunkt gebaut bzw. auf jenen ausgerichtet, wobei es vereinzelte Ausnahmen wie Gerichte oder Bahnhöfe gibt.
Das Stadtbild der amerikanischen Städte ist von einem gleichförmigen, schachbrettartigen Verlauf der Straßen geprägt. In fast allen Klein- und Großstädten existiert das schachbrettähnliche Straßenmuster. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Grundmuster nordamerikanischer Städte, das sich grob unterteilt in Donwtown (Innenstadtbereich), Übergangszone und Stadtrandbereich.
Bis heute hat sich die Nutzung der verschiedenen Stadtzonen ständig verändert. Ab 1915 wurde im Downtown-Bereich mit dem Bau der ersten Wolkenkratzer begonnen. Ursache dafür waren nicht nur die ständig steigenden Bodenpreise, sondern auch der Platzmangel in der Innenstadt zur damaligen Zeit. Im Gebiet der Kernstadt entwickelte sich das Geschäftszentrum (auch CBD = Central Business District genannt). Im CDB befinden sich Banken, Versicherungen und Ähnliches.
Eine negative Erscheinung dieser Entwicklung ist die, dass Wolkenkratzer das Stadtklima, etwa durch Entstehung von Windströmen und dauerhaften Schattenlagen, verändern. Viele Bewohner zogen/ziehen u. a. wegen der hohen Bodenpreise und attraktiveren Wohngegenden in die Außenbezirke, was als (Wohn-)Suburbanisierung bezeichnet wird.

Quelle: http://berg.heim.at/tibet/450508/Stadt.htm

veröffentlicht von Xandi
Montag, 20. Juni 2005, nachmittags - Unterricht - aktuell

Wasser für die Kinder des Aralsee e.V.

Nachdem sie wegen eines Filmprojekts in die ehemalige Hafenstadt Muinak geflogen sind, konnten sie sich nicht einfach von der Katastrophe distanzieren, sondern die Gruppe von Filmregisseuren, Kameraleuten, Juristen, Grafikern, Autoren, Dozenten, Fernseh- und Rundfunkpublizisten gründete am 16. November 1996 den Verein

WASSER FÜR DIE KINDER DES ARALSEES e.V.

Im Mai 2003 begannen sie das Gebäude der Kinderabteilung des Sultanov-Tuberkulose-Zentrums in der Hauptstadt der Republik Karakalpakstan, Nukus, zu sanieren. Dieses wurde 1960 gegründet und besteht aus einem Haupthaus und einem Nebengebäude, welches 2002 von den "Ärzten ohne Grenzen" saniert wurde. Die Sanierung war besonders dringend, da das TB-Zentrum von Nukus das einzige Behandlungszentrum für Tuberkulosekranke in der autonomen Republik Karakalpakstan ist. Unhygienische Bedingungen führten oft zu Infektionen und in der Kinderabteilung gab es weder eine Heizung noch fließend Wasser. Das Dach ist undicht, die Fußböden sind verfault, die Rohrleitungen verrostet und unbenutzbar.
Leitungen mussten neu verlegt werden, Bäder saniert und neu gefliest, Decken repariert, Fenster ausgewechselt und Böden neu verlegt. Zu den neu geschaffenen Behandlungsräumen für die Patienten, kamen noch die zusätzlichen Arbeitsplätze für ca. ein halbes Jahr hinzu. Im März 2004 haben die Vorstandsmitglieder Joachim Tschirner und Gero Fedtke die Bauarbeiten im Tuberkulosekrankenhaus kontrolliert. Die Auftragnehmer vor Ort hatten eine Qualitätsgarantie übernommen und alle festgestellten Mängel beseitigt.
Diese Leute verbrachten ein kleines Wunder, indem sie es möglich gemacht haben, dass schwer kranken Menschen in einer akzeptabelen Einrichtung geholfen werden kann. Ihnen gebührt großes Lob und man sollte ihnen großzügige Spenden entgegenbringen, um weitere Hilsaktionen für die Kinder des Aralsees möglich zu machen.

Spenden werden erbeten an:
Wasser für die Kinder des Aralsees e.V.
Konto: 950 031 011
Bank: Berliner Sparkasse
BLZ: 10050000

Quelle: aralsee.org

veröffentlicht von Melli
Montag, 20. Juni 2005, Schlafenszeit - Unterricht - aktuell, Exkursionen

Informationen zur Exkursion am 21.06.2005

Näheres zu unserer Exkursion am 21.06.2005:

Eure Anmerkung zu unseren Tickets war in der Tat berechtigt. Wir dürfen nur die Verkehrsmittel des MVV kostenfrei nutzen.
Das bedeutet, dass ihr nur für die Bahnstrecke von Dorfen nach Markt Schwaben (hier beginnt bereits der Geltungsbereich des MVV) Fahrkarten lösen müsst.
(Alternativ könnt ihr auch privat mit dem Pkw nach Markt Schwaben oder Erding fahren, um von dort aus kostenfrei die MVV-Linien zu benutzen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mit dem Pkw direkt zum vereinbarten Treffpunkt zu kommen.)

Treffpunkt: Messestadt West, München; Uhrzeit: 09:05 Uhr

Abfahrt in Dorfen: 07:54 Uhr
Abfahrt der S-Bahn (S2) in Erding: 08:19 Uhr (Umsteigen in München-Riem in die Buslinie 190, Richtung Messestadt West)
Abfahrt der S-Bahn(S2) in Markt Schwaben: 08:17 Uhr (Umsteigen in München-Riem in die Buslinie 263, Richtung Messestadt West)

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal mit Nachdruck darauf hinweisen, pünktlich zum vereinbarten Treffpunkt in Messestadt West zu erscheinen. (Vergesst bitte nicht die beiden Fragebögen und die Raum-Zeit-Matrix!)

Ende des offiziellen Teils der Exkursion ist 13.00 Uhr. Danach dürft ihr gerne von euren Tageskarten Gebrauch machen und die BUGA ‘05 auf eigene Faust erkunden.

veröffentlicht von A. Gohlke
Dienstag, 14. Juni 2005, gegen Abend - Unterricht - aktuell

Wasserverbrauch der Haushalte

Heute Vormittag hat uns u. a. der Wasserverbrauch der kanadischen Landwirtschaft beschäftigt. Was wir selbst zum weltweit gestiegenen Wasserverbrauch beitragen, belegt die BWT-Group auf ihrer Internetseite eindrucksvoll mit Zahlen.

Etwa ein Zehntel des Wasserverbrauchs der Menschheit dient unmittelbar dem Verbrauch in Haushalten. In einzelnen Regionen der Welt ist diese Wassermenge sehr unterschiedlich hoch. Während er in ländlichen Regionen in afrikanischen Trockengebieten bei 20 Litern liegt, erreicht er in den USA 295 Liter pro Tag. Nötig sind mindestens 25 Liter pro Tag zum Trinken, Kochen und Waschen. In Ländern wie Österreich oder Deutschland beträgt der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch rund 130 Liter. Das sind 15 Liter weniger als noch vor einem Jahrzehnt, aber 44 Liter mehr als 1950.
Aus den untenstehenden Zahlen wird deutlich, wo Einsparpotenziale vorhanden sind. Die Angaben sind gestaffelt nach Zweck, Liter/Tag (in Klammern) und Prozent.

Baden, Duschen: (39,0) 30%
Toilettenspülung: (41,6) 32%
Wäschewaschen: (18,2) 14%
Körperpflege: (7,8) 6%
Saubermachen: (3,9) 3%
Geschirrspülen: (7,8) 6%
Kochen/Trinken: (3,9) 3%
Gartensprengen: (5,2) 4%
Autowäsche: (2,6) 2%

zusammen: (130) 100%

Wasser ist auch zur Herstellung von Lebensmitteln und Konsumgüter notwendig. Der Wasserverbrauch hierfür liegt jedoch bedeutend höher, hier ein paar Beispiele: Zur Herstellung von

1 Liter Bier benötigt man 25 Liter Wasser
1 Kg Zucker benötigt 120 Liter Wasser
1 Kg Stahl benötigt 200 Liter Wasser
1 Kg Papier benötigt 220 bis 600 Liter Wasser
1 Kg synthetischer Gummi benötigt 3000 Liter Wasser.

Quelle: BWT-Group (leicht verändert)

veröffentlicht von A. Gohlke
Montag, 13. Juni 2005, später Nachmittag - Unterricht - aktuell

Deutschland- Exportfaktor “innovation”

Mit Einfallsreichtum ganz nach oben

Technik aus Deutschland hat auf dem Weltmarkt immer noch einen guten Ruf. Im internationalen Vergleich gelten deutsche Unternehmen im Bereich der Elektro- und Umwelttechnik, der Raumfahrttechnologie und in der Autoindustrie als besonders innovativ. Ideen gibt es also offenbar genug. So wundert es nicht, dass Deutschland weltweit den dritten Platz bei der Anmeldung von Patenten belegt. Dies ist eine Folge der Investition in Ideen. Deutschland bündelt innerhalb der Autoindustrie fast ein Viertel der OECD-weiten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, 17 Prozent sind es in der Chemiebranche, 13 Prozent bei Gummi- und Plastikprodukten. Lediglich in der zügigen und risikobereiten Umsetzung hapert es noch oft, denn vermarktet werden die Innovationen häufig von anderen Firmen im Ausland.

Einige große Unternehmen fahren gut mit der Realisierung von neuen Ideen. Mehr als 30 Prozent ihres Umsatzes erwirtschaftet beispielsweise der Chiphersteller Infineon damit. Er gehört zu den Innovationsführern in der Produktion von Standardspeicherchips. Nanoröhrchen aus Kohlenstoff, die in der Halbleiterproduktion eingesetzt werden, sollen einen zusätzlichen Produktionsschub geben. Im Durchschnitt erwirtschaften die großen deutschen Unternehmen nur elf Prozent ihres Umsatzes mit neuen oder neu gestalteten Produkten, so eine Analyse des Beratungsunternehmens Innovation-Trust. Eine Gefahr, denn weniger als zehn Prozent gefährden das Geschäft in langfristiger Perspektive, meinen die Experten der Unternehmensberatung.

Geschichte vom Scheitern

Diese positiven Beispiele sind aber auch flankiert von Geschichten grandiosen Scheiterns. Weltweit musste man sich in den letzten zwei Jahren wundern, warum Größen wie DaimlerChrysler und die Deutsche Telekom sich so schwer tun, ein drahtloses Mautsystem aufzubauen. Sie blamierten sich bis auf die Knochen mit Bordcomputern, die schon den Geist aufgaben, wenn der Lkw-Fahrer das Radio anschaltete. Mit fast eineinhalbjähriger Verspätung wird der "nun seit Anfang 2004 eingesetzt. BDI-Präsident Uwe Thumann sieht es jetzt als "neuen Exportschlager".

(ausschnittsweise von Christiane Blume, Reporterin)

veröffentlicht von Bastian
Sonntag, 12. Juni 2005, nachts - Geo-TV

Fernsehtipps (13.-24. Juni 2005)

Nach einer kurzen Durststrecke gibt es wieder das aktuelle geographische Fernsehprogramm für die beiden kommenden Wochen, bestehend aus Sendungen passend zum Kurshalbjahr 12/2 und Sendungen von grundsätzlicher Relevanz.

    Montag, 13.06.2005:

  • Von der Mongolei ins Herz Sibiriens: N3, 15:15 Uhr
  • Dienstag, 14.06.2005:

  • Alfred Wegener und die Plattentektonik: MDR, 13:30 Uhr
  • Samstag, 18.06.2005:

  • Die Eroberung Sibiriens 3/3: Kuriere und Soldaten: Phönix, 19:15 Uhr
  • Sonntag, 19.06.2005:

  • Russlands vergessene Kolonie: Phönix, 22:15 Uhr
  • Montag, 20.06.2005:
    Die Freiheitsstatue – Symbol der Freiheit: N3, 13:00 Uhr

    Dienstag, 21.06.2005:

  • Airport Chicago - Der größte Flughafen der Welt: N24, 16:20 Uhr
  • Donnerstag, 23.06.2005:

  • Vulkane - Wenn die Erde Feuer spuckt: W3, 15:00 Uhr
veröffentlicht von A. Gohlke
Sonntag, 12. Juni 2005, später Nachmittag - Unterricht - aktuell

Sandstürme

Da wir in Wolfgangs Referat diverse Bilder von Sandstürmen gesehen haben, möchte ich nun etwas genauer auf Sandstürme eingehen.
Sandstürme sind sehr trockene und heiße Winde, die in Trockengebieten vorkommen. Diese Winde können große Mengen Sand aufwirbeln und mit sich führen. Vorausetzung dafür ist natürlich, dass der Wind ungehindert wehen kann und dass der Boden wenig Erosionsschutz hat, welcher aufgrund der in Wolfgangs Referat genannten Gründe oder auch wegen der zunehmenden Desertifikation, der Entwaldung oder dem allgemeinen Klimawandel schwindet.
Manche Stürme transportieren 100 Millionen Tonnen Sand und man schätzt, dass im Jahr 2004 etwa 2-3 Milliarden Tonnen Sand durch Sandstürme bewegt wurden.

Quellen: www.wikipedia.de

veröffentlicht von Tobias