Jugend forscht - Preisverleihung

Gestern wurden die besten Nachwuchswissenschaftler beim Finale von "Jugend forscht" geehrt. Bei Spiegel-Online war dazu zu lesen:

Der 17-jährige Markus Giftthaler aus Vilsbiburg in Bayern entwickelte einen Spektrographen, mit dem er in der Schulsternwarte die Geschwindigkeit von Sternen messen konnte, die Lichtjahre von der Erde entfernt sind. Damit siegte er in der Disziplin Geo- und Raumwissenschaften.

Die nachstehende Zusammenfassung des Forschungschwerpunktes des Gymnasiaten ist der Teilnehmerliste Bayern zum Wettbewerb "Jugend forscht" entnommen:

Astrospektroskopie
Mit dem Teleskop in den klaren Nachthimmel zu schauen, fasziniert nicht nur Astronomen: Im Okular erscheinen fremde Planeten, ferne Gestirne und zuweilen sogar Kometen mitsamt Schweif. Den Profis aber reicht das oft nicht. Sie zerlegen das eingefangene Licht mit einem Spektrographen, einer Art Prisma, in seine farblichen Bestandteile. Dieses Farbspektrum nämlich ist sozusagen der Fingerabdruck eines Sterns - es verrät den Fachleuten, ob es sich um einen großen oder kleinen, einen alten oder jungen Himmelskörper handelt. Markus Giftthaler hat seinen eigenen Spektrographen gebaut. Er verwendete dazu kein Prisma, sondern ein so genanntes Reflexionsgitter - ein Scheibchen, in das ein Laser Tausende von Linien eingraviert hat. Dieses Gitter kombinierte der Jungforscher mit einer Digitalkamera und dem Schulteleskop. Das Ergebnis: Mit seinem Spektrographen konnte Markus Giftthaler beobachten, wie sich zwei Doppelsterne im Sternbild Stier umeinander bewegen.

Wer mehr über den Wettbewerb "Jugend forscht" wissen möchte, klickt hier.

Quellen: Teilnehmerliste Jugend forscht – Bayern und Spiegel-Online

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