Die Karten des Daniel Dorling

Daniel Dorling, Geographie-Professor an der University of Leeds, ist der Meinung, dass "normale Karten die [wahren] Muster der menschlichen Lebenswelt verschleiern." Er und einige andere Geographen wollen diese Muster sichtbar machen und weichen deshalb vom festen (Karten-)Maßstab ab.
Sie verzerren Karten so, dass besispielsweise jeder Staat eine Größe proportional zur Zahl seiner Kinder bekommt (vgl. Abb.). Da werden China und Indien zu wahren Supermächten und riesige Länder wie Russland und Kanada schrumpfen auf ein Minimum:

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Wer die meisten Kinder hat

Quellen: Daniel Dorling (1997): Mapping. Ways of Representing the World bzw. SZ-Wissen, Ausgabe Mai 2005, S. 36-39.

1 Kommentar zu “Die Karten des Daniel Dorling”

  1. Herr Rau schreibt:

    Ich mag Karten, und habe mir das Dorling-Buch gleich bestellt. Lässt aber noch auf sich warten. Aber danke für den Tipp.

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