Die Transsibirische Eisenbahn “Transsib”

Nach dem Referat von der Julie über die Besiedlung und Machtentfaltung Russlands habe ich mir überlegt, euch etwas genauere Informationen zum Bau und Nutzung der transsibirischen Eisenbahnlinie "Transsib" zu erzählen:

Sie wurde am Ende des 19. Jahrhunderts aufgrund eines Vorschlags der Amerikaner in mehreren Etappen erbaut und ist heute mit 9298 km die längste Zugstrecke der Welt. Sie durchquert innerhalb von 160 Stunden fast ganz Eurasien (20% Europa, 80% Asien) und fährt mit einer Durchschnittsgeschwindikeit von 58 km/h.
Durch den Bau, der mit Hilfe staatlicher Finanzierungen und Koordinierungen möglich gemacht wurde, erhoffte man sich die Erschließung Sibiriens und somit auch die Integration des Fernen Ostens.
Es wurde in mehreren Etappen gebaut und an verschiedenen Orten gleichzeitig begonnen, diese Bauabschnitte gaben später den Eisenbahn-Verwaltungen ihre Namen, z. B. Westsibirische-Bahn, Baikal-Bahn, Amur-Bahn usw.
Im Jahre 1916 war dann schließlich auch das letzte Streckenstück fertig erbaut und die "Transsib" konnte vollständig in Betrieb genommen werden.
Der Bau dieser Strecke brachte noch viele weitere Vorteile mit sich, so war z. B. eine stärkere Partizipierung am Welthandel möglich, die sibirischen Rohstoffe konnten besser abgebaut und transportiert werden, und zum ersten Mal wurde die Umsiedlung von Menschenmassen schnell und unkompliziert möglich.
Ohne den Bau der "Transsib" wäre die Erschließung Sibiriens nicht so schnell möglich gewesen, dies ist ca. 90.000 Arbeitern zu verdanken, die auch unter schwersten Bedingungen arbeiteten und durch Erschöpfung und Seuchen viele Opfer brachten (darüber hinaus wurden auch Starfgefangene beim Bau eingesetzt).

Quellen: www.transsib.de

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