Klimawandel in der Arktis
In den letzten Jahren sind die Durchschnittstemperaturen in der Arktis wesentlich schneller gestiegen als in anderen Regionen der Erde.
Dies hat zur Folge, dass heute beispielsweise bereits fast 20% des Inlandseises in Grönland geschmolzen sind. Hauptursache hierfür ist der hohe Kohlendioxidausstoß der Industrieländer. Um die fortschreitende Klimaerwärmung in der Arktis zu stoppen, verhandeln die acht Mitglieder des ‘Arktischen Rates’ (USA, Kanada, Island, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Russland), die übrigens zusammen für etwa die Hälfte des globalen Kohlendioxidausstoßes verantwortlich sind, bereits seit Jahren über gemeinsame Maßnahmen.
Das Ergebnis dieser Beratungen ist das Kyoto-Protokoll, das Grenzen für den CO²-Ausstoß der einzelnen Länder vorschreibt. Dieses Protokoll wird jedoch nicht von den USA, dem größten Kohlenstoffdioxidproduzenten, akzeptiert, was natürlich katastrophale Folgen für Flora und Fauna der Arktis mit sich zieht.
Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Forscher mit ihrer Annahme irren, sie prophezeihen nämlich eisfreie Sommer für die Arktis.
Quelle: RAOnline_EDU
