Archiv für Samstag, 16. April 2005

Samstag, 16. April 2005, nach dem Mittagsessen - Unterricht - aktuell

USA, ein Schmelztiegel

So, da schreib ich wohl jetzt einen kleinen Beitrag zur letzten Woche.

Ich will einfach nochmal die große kulturelle Vielfalt der USA herausstellen. Die USA sind wohl eines jener Länder, wo es wie sonst nirgends so viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Religionsgemeinschaften gibt. Kein Wunder, denn Amerika ist ja der Welt größtes Einwanderungsland. Im Zeitraum von 1820 bis 1995 wanderten fast 58 Mio. Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern ein:
Engländer, Iren, Deutsche, Italiener, Österreicher, Ungarn, Russen, Skandinavier, Kanadier, Mexikaner, Koreaner, Chinesen, Japaner, Inder, Vietnamesen, Filipinos. Zu dieser Vielfalt kommen noch die Nachkommen der durch den Sklavenhandel aus ihrer Heimat verschleppten Schwarzen und natürlich die amerikanischen Ureinwohner hinzu. Jeder von ihnen brachte seine eigene Kultur, Tradition mit.
Es gibt darüber hinaus ähnliche viele verschiedene Religionsgemeinschaften, wie es Menschen unterschiedlicher Nationen gibt: Baptisten, Methodisten, Lutheraner; Presbyterianer, Katholiken, Mormonen, Juden, Muslime, Buddhisten, Hindu, Unitarier und dazu noch viele "cults" (Sekten oder Kultreligionen).
Es braucht sich also bei dieser Vielfalt niemand wundern, wenn er in manchen Teilen der USA plötzlich mehr Menschen Spanisch als Englisch sprechen hört. Oder wenn man durch die Stadtviertel spazierend auf einmal mitten in China landet, den sog. Chinatowns. Oder an Buddhistentempeln vorbeikommt. Die USA sind eben ein echter Schmelztiegel unterschiedlichster Kulturen und Religionen. Dabei ist eines sicher: DEN Amerikander gibt es nicht.

Quellen: usa.usembassy; Wikipedia.de

veröffentlicht von woivää