Archiv für Sonntag, 10. April 2005

Sonntag, 10. April 2005, früher Abend - Unterricht - aktuell

Der Tornado

Tornados werden weltweit überall da beobachtet, wo es auch Gewitter gibt. Sie sind ein typisches Wetterphänomen für den Mittleren Westen der USA, können aber auch in Mitteleuropa vorkommen, dort sind aber die typischen klimatischen Voraussetzungen nicht so gegeben. Noch ist die Entstehung der Tornados nicht genau erforscht. Man geht davon aus, dass Tornados nur bei einer bestimmten Konstellation der Luft entstehen. Dabei muss unten warme und feuchte Luft, oben kalte und dazwischen eine trockene, aber kühle Luftschicht sein. Tornados entstehen außerdem meistens nur auf dem Festland, im Gegensatz zu Hurricanes, die auf dem Wasser entstehen. Innerhalb des "Rüssels", der bis auf den Boden reicht, entsteht ein derart niedriger Luftdruck, dass er Häuser explosionsartig auseinanderreist. Der "Rüssel" kann einen Durchmesser von bis zu 1 km haben. Tornados bewegen sich zwar nur mit bis zu 50 km/h vorwärts, jedoch das Gefährliche ist die Rotationsgeschwindigkeit, welche bis zu 500 km/h betragen kann.

Quellen: Schweizer Fernsehen DRS; top-wetter.de, wikipedia.de

veröffentlicht von Michael
Sonntag, 10. April 2005, früher Abend - Unterricht - aktuell

La Nina

Nachdem Melli letzte Stunde ihr Referat über die Auswirkungen des El Nino in Nordamerika gehalten hat, möchte ich das Phänomen von La Nina nochmal kurz erklären.

La Nina kommt aus dem Spanischen und bedeutet "kleines Mädchen". Es ist das Gegenstück zu El Nino und tritt meist zwischen El Nino-Ereignissen auf. Die meisten Anomalien sind denen von El Nino gegensätzlich. La Nina tritt alle 3 bis 5 Jahre auf und dauert normalerweise 9 bis 12 Monate an, kann sich aber auch auf einen Zeitraum von 2 Jahren erstrecken. Während La Nina schiebt sich eine Kaltwasserzunge 100 bis 200 m unter der Meeresoberfläche vom West-Pazifik Richtung Osten, die Meerestemperatur im Ost-Pazifik sinkt dadurch noch weiter ab und die bereits warme Meerestemperatur im westlichen Pazifik steigt noch weiter an. Außerdem verstärken sich die Passatwinde und die Walkerzirkulation. Das Hochdruckgebiet über der Küste Südamerikas und das Tiefdruckgebiet über Südostasien werden kräftiger. Dadurch entstehen überdurchschnittliche Niederschläge in Südostasien und Australien und in Südamerika wird es noch trockener und wärmer. Die Wahrscheinlichkeit eines Hurrikans in den USA oder der Karibik steigt während eines La Nina-Ereignisses.

Quelle: www.enso.info

veröffentlicht von Anja